30. September 2020

RSV Rotation: Schwere Auswärtshürden für Greizer Ringer

Regionalliga Mitteldeutschland Staffel A: RSV Rotation Greiz gegen KSC Motor Jena
80kg Freistil: Martin Obst (rotes Trikot), RSV Rotation Greiz gegen Norman Mahmudov, KSC Motor Jena - 4:0/TÜ/16:0/04:53

RSV Rotaiton Greiz bestreitet am Samstag seinen ersten Auswärtskampf der neuen Saison in Markneukirchen

GREIZ. Zwar haben die Greizer Ringer den Bock umgestoßen und erstmals in den letzten drei Jahren den ersten Kampf zu Beginn der Saison in Greiz siegreich gestaltet, doch die Besetzungsprobleme zu Saisonbeginn bleiben.
Auch in diesem Jahr wird es am Anfang des Wettkampfjahres auf Grund einiger Ausfälle den Greizer Trainern Tino Hempel und Swen Lieberamm nicht leicht fallen, am Samstag, um 18.45 Uhr (Kampfbeginn 19:30 Uhr) eine kampfstarke Mannschaft auf die Waage in der Ringerhalle in der Schützenstraße in Markneukirchen zu schicken.

Der RSV Rotation Greiz hat in der Vorwoche zwar ein Zeichen gesetzt und im Thüringenderby den alten Rivalen und Herausforderer aus Jena spektakulär in die Schranken gewiesen, doch die Markneukirchener sind ein anders Kaliber.
Seit alle Wechsel bekannt sind, ist das Team aus dem südlichen Vogtland Saisonfavorit Nummer Eins.
Alle relevanten Kämpfer des Vorjahres mit deutscher Staatsbürgerschaft blieben im Verein.
Als spektakuläre Neuzugänge kommen jetzt noch die deutschen Juniorenauswahlringer Johann Steinforth (80 kg/f) und Dimitri Blayvas (der in der Rückrunde 86 kg/f kämpfen dürfte) hinzu.
Zusammen mit ihren Vereinskollegen Franz Richter (130 kg/g) starteten sie gemeinsam bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Finnland. Wenn man noch das Eigengewächs Justin Müller (61 kg/f), den Hofer Roman Walter (66 kg/f), den aus Hallbergmoos stammenden Julian Gebhard (75 kg/f) hinzurechnet, dürften die Südvogtländer über eines junges entwicklungsfähiges Team verfügen, das in Deutschland seinesgleichen sucht.
Hinzu kommen noch zwei Ausländer, die zu bezwingen sehr schwer sein wird.
Der Russe Valerij Borgoiakov gehört zwar lange nicht mehr zur Auswahl seines Landes, aber in den beiden unteren Gewichtsklassen ist er in beiden Stilarten eine Bank.
Auch der Armenier Seyvan Simonyan besitzt einen russischen Pass. Er kommt vom KSV Mansfelder Land und dürfte neben der 75-kg-Klasse auch im 72 kg-Limit des griechisch-römischen Stils einsetzbar sein.
Da mit dem Deutsch-Polen Lukasz Dublinowski (98 kg/f) noch ein weiterer Spitzenringer hinzukommt, wird sich Altmeister Andre Backhaus auf seine Tätigkeit als Trainer beschränken können und nicht mehr selbst aktiv ins Geschehen eingreifen.

Die zweite Greizer Vertretung reist nach Leipzig. Dort trifft sie auf die Kampfgemeinschaft SAV Leipzig/Großlehna, die ab dieser Saison von den Reservesportlern des KFC Leipzig verstärkt wird. Auch in der Turnhalle der Gesamtschule Großlehna, in der Schwedenstraße 1, wird der erste Kampf 19:30 Uhr angepfiffen.
Am Stadtrand von Leipzig dürfte es für die Greizer Mannschaft gegen den Absteiger aus der Regionalliga nicht leicht sein, den Kampf für sich zu gestalten.
Gerade durch die jungen Leistungssportler des KFC Leipzig, die in ihrer Mehrheit an der dortigen Sportschule trainieren, hat die Mannschaft, die am Stadtrand von Leipzig kämpft, enorm an Kampfkraft gewonnen.
Beim klaren Erfolg in der Vorwoche in Werdau standen vier KFC-Sportler im Team.

Erhard Schmelzer @25.08.2017

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