RSV Rotation Greiz II sichert sich Meistertitel

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Oberliga Thüringen: RSV Rotation Greiz II gegen KSC Motor Jena II endet 14:13
Die Mannschaft des KSV Rotation Greiz II, Staffelsieger der Oberliga Thüringen. v.l. hinten: Ralf König, Joel Greschok, Benjamin Giegling. vorn: Florian Sieg, Temirlan Dalmatov, Josua Greschok, Wladimir Artunjan, Toni Krassow und Trainer Hans-Peter Zipfel

Ringen, Oberliga Thüringen: Greizer gewinnen in nur fünf Kämpfen gegen Jena II

JENA/GREIZ. Florian Giegling musste für einen erkrankten Kollegen als Tierpfleger in Berlin einspringen und Josua Greschok durfte als 13-Jähriger nicht im 55 kg Limit starten, so dass der RSV Rotation Greiz II mit nur sechs Ringern, aber startberechtigt in Jena antrat. Da auch der KSC Motor II nur sechs Ringern über die Waage brachte, musste die Entscheidung über die Thüringenmeisterschaft in fünf Kämpfen auf der Matte fallen. Dabei behielt der RSV II knapp mit einem 14:13- Sieg die Oberhand.

Termilan Dalmatov (50 kg/F) zeigte im Kampf gegen Moritz Hoffmann einige ringerische Defizite und verlor noch in der ersten Runde auf Schulter.

Jena brachte in der Gewichtsklasse 120 kg Klassisch den sehr erfahrenen Torsten Obstfelder, der Benjamin Giegling das Leben schwer machte. Als aktiverer Ringer konnte der Greizer in der ersten Runde die Oberlage nicht nutzen und verlor diese.

Die folgenden Runden konnte der Greizer gewinnen und behielt damit seine weiße Weste in dieser Saison.

Die Gewichtsklasse 55 kg Klassisch konnten beide Mannschaften nicht besetzen. Hier hab es eine Wertung von 0:0.

Ralf König (96 kg/F) zeigte gegen den bundesligaerfahrenen Karsten Meinhardt einen beherzten Kampf, verlor aber trotzdem mit technischer Überlegenheit seines Gegners.

Toni Krassow (60 kg/F) erhielt die Punkte kampflos, da Jena II keinen Gegner stellte.

Der KSC Motor erhielt dafür im Gegenzug aber Punkte aus einer anderen Gewichtsklasse, wo Greiz keinen Ringer stellen konnte und lag in der Gesamtwertung schon mit 13:7 in Front. Für einen Greizer Sieg wurde es langsam eng.

Im Vorkampf konnte Wladimir Aratunjan (66 kg/K) einen 3:1-Sieg erringen. Gegen den schon in der Bundesliga eingesetzten Jenaer Chris Bösemann hatte der junge Greizer anfangs zu viel Respekt, da er den klassischen Stil nicht gerade liebt. Im weiteren Kampfverlauf rang aber „Wladi“ sehr konzentriert und gewann alle drei Runden recht sicher. Joel Greschok (74 kg/F) hatte im letzten Kampf den Auftrag, mit einem 4:0 den Sieg für Greiz II doch noch zu sichern. Mit Beinangriffen brachte er den Jenaer Bastian Koppe zu Boden und machte mit Rollen seine Punkte und mit 21:0 Punkten wurde er Sieger mit technischer Überlegenheit und sicherte den Mannschaftssieg und die Meisterschaft inder Oberliga Thüringen. Joel Greschok und Benjamin Giegling blieben in der ganzen Saison ungeschlagen und sammelten die meisten Punkte für den RSV Rotation II.

50kg Freistil: Moritz Hoffmann, KSC Motor Jena II gegen Termilan Dalmatov, RSV Rotation Greiz II
120kg Griechisch-Römisch: Torsten Obstfelder, KSC Motor Jena II gegen Benjamin Giegling, RSV Rotation Greiz II
96 kg Freistil: Karsten Meinhardt, KSC Motor Jena II gegen Ralf König, RSV Rotation Greiz II
60 kg Freistil: Toni Krassow, RSV Rotation Greiz II erhielt die Punkte kampflos,
66 kg Griechisch-Römisch: Chris Bösemann, KSC Motor Jena II gegen Wladimir Aratunjan, RSV Rotation Greiz II
74 kg Freistil: Bastian Koppe, KSC Motor Jena II gegen Joel Greschok, RSV Rotation Greiz II

Dietmar Wolf @03.12.2011

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