20. Juli 2019

RSV Rotation: Greizer Ringer können vom Vorsprung zehren

Regionalliga Mitteldeutschland: RSV Rotation Greiz gegen KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt endet 20:11
75B Gr.-röm: Toni Stade (rotes Trikot), RSV Rotation Greiz gegen Marc Wentzke, KG Frankfurt/Oder/Eisenhüttenstadt - 0:1/PS-0:1/06:00

RSV Rotation Greiz tritt im Halbfinale gegen Frankfurt/Oder an

GREIZ. Die längste Auswärtsfahrt der Saison steht dem RSV Rotation Greiz am Samstag bevor. Im Halbfinalrückkampf in der Brandenburg-Halle in der Stendaler Straße 26 in Frankfurt/Oder kann der RSV von seinem Heimkampfvorteil von 9 Punkten Vorsprung zehren.

Der Gesamtsieger aus Vor- und Rückkampf erreicht die Finalkämpfe in der Regionalliga Mitteldeutschland.

Dort wartet mit größter Wahrscheinlichkeit der AV Germania Markneukirchen. Die Südvogtländer haben im Vorkampf den KFC Leipzig in eigener Halle mit 28:4 bezwungen. Die Markneukirchener, die die leichteste Gewichtsklasse nicht besetzten, gewannen alle neun ausgetragenen Gewichtsklassen und ließen dem Staffelsieger der Gruppe B keine Chance. Der Rückkampf ist also nur Formsache.
Schon vor Beginn der Saison deutete sich an, dass die nach geographischen Gesichtspunkten gebildete Südstaffel sportlich leistungsfähiger sei. Die Platzierungskämpfe vom letzten Wochenende überraschen aber doch. Alle Vereine der Staffel A gewannen ihre Heimkämpfe mit deutlichem Vorsprung.
Um Rang fünf gewann Thalheim mit 32:4 über Luftfahrt Berlin, Gelenau ist nach einem 20:9 gegen Artern auf dem Weg zu Rang sieben. Auch die um Platz 9 ringenden Jenaer siegten mit 24:8 über Potsdam und die in Greiz in bester Erinnerung gebliebenen Lugauer wiesen mit 27:8 den SV Grün-Weiß Weißwasser in die Schranken.

Bei den Rückkämpfen am Samstag, der Kampf in Frankfurt wird bereits 18.30 Uhr von Kampfrichter Mario Schmidt angepfiffen, haben also die Greizer den kleinsten Vorsprung zu verteidigen. Trotzdem gehen die Greizer Verantwortlichen von einem Einzug ins Finale um Platz Eins aus. Hauptrumpfe im Rückkampf sind dabei wiederum die Freistilringer, die auch bei gewechselten Gewichtsklassen die Favoritenstellungen einnehmen werden.
Aber auch die Griechisch-römisch- Ringer haben beim Vorkampf überzeugt und meist nur knapp verloren.
In Frankfurt werden die brandenburgischen Adler allerdings mit dem Heimvorteil im Rücken sicher noch stärker Widerstand leisten.

Der Verantwortliche für das Frankfurter Team in Greiz, der Starter in der 75 kg-Klasse Marc Wentzke, blickte vor einer Woche schon optimistisch voraus: „Im Rückkampf stehen wir stärker. Wir haben in dieser Saison alle unsere Ziele erreicht und wollen nun noch einmal einen großen Kampf liefern.“

Die Greizer Mannschaft startet mit einem Reisebus zusammen mit ihren Anhängern bereits um 12 Uhr von ihrer Trainingsstätte aus.

Ringerjugend startet in Jena

Letztes großes Ringerturnier für den Nachwuchs ist am Sonntag der Sparkassenpokal in Jena. Ab 10 Uhr treffen die Aktiven der Altersklassen A, B, C und D sowie die weiblichen Schüler in der Sporthalle im Sportforum aufeinander.

Erhard Schmelzer @30.11.2017

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