RSV Rotation Greiz: Greizer Mädchen bei Topturnier im Mittelfeld

RSV Rotation: Vier Mädchen am Start
Greizer Ringermädchen mit Trainer Andreas Mattern in Werdau - von links: Lea Kim Kuttkowski, Fiona Gasser, Josefine Langhof und Chiara Lea Weber. Foto: Jens Schinnerling

Der Rotation Greiz meldete drei Sportlerinnen für das größte Internationale Ringerturnier der Frauen

BERLIN/GREIZ. Der SV Luftfahrt Berlin veranstaltet seit Jahren das größte internationale Ringerturnier für weibliche Sportlerinnen.
An zwei Tagen kämpften 388 Teilnehmerinnen aus 28 Ländern und 142 Vereinen in vier Altersklassen um Urkunden, Medaillen und Pokale.
Der RSV Rotation Greiz hatte drei Sportlerinnen gemeldet, von denen aber nur zwei antreten konnten.
Mit Junioren-Vizeeuropameisterin Eyleen Sewina, die nun erstmals bei diesem Turnier bei den Frauen starten sollte, fiel die erfahrenste Sportlerin aus. „Eyleen musste sich am Donnerstag leider wegen eines Infektes abmelden“, bedauerte ihr Trainer am Bundesstützpunkt Frankfurt/Oder Michael Kothe ihren Ausfall.
Die beiden anderen viel unerfahreneren Starterinnen konnten sich bei diesem gut besetzten Turnier erwartungsgemäß nicht im Vorderfeld platzieren, aber ihre Veranlagung und ihre Fortschritte im Training demonstrieren.
Lea-Kim Kuttkowski (50 kg) hatte in der Kategorie Schoolgirls (Geburtsjahr 2004 bis 2007) nicht weniger als 31 Gegnerinnen. Zum Auftakt schulterte sie Mathilda Viebke vom schwedischen Spitzenverein Helsingborg. Auch gegen die Österreicherin Laura Tonhofer (URC Morbisch) deutete bei einer 11:2 Führung alles auf einen Sieg hin, doch dann ließ sie sich doch noch überraschen und unterlag entscheidend. Gegen die spätere Vierte Signe Gustavsson (BK Atle) war sie chancenlos. Das Mädchen aus Greiz wurde unter 32 Kämpferinnen auf Rang 17 platziert.
Bei den Kadettinnen (2002 bis 2004) hatte Alexandra Reim (65 kg) 16 Gegnerinnen und nicht gerade Glück beim Losen. Bereits beim ersten Kampf traf sie auf die spätere Silbermedaillengewinnerin aus Hessen, Marie Trautmann (Gailbach) und unterlag auf Schultern. Im zweiten Kampf gelang ihr ein Schultersieg gegen Alicia Speck aus Wittenberge. Gegen die spätere Bronzemedaillengewinnerin und amtierende DM-Vierte Lena Rösler (Ückerath) musste sie trotz zwischenzeitlicher Führung eine Schulterniederlage einstecken. Alexandra Reim belegte Platz neun und dürfte einiges gelernt haben.

Erhard Schmelzer @15.11.2018

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