Nachwuchs weiter unangefochten

Ringen-Jugendliga: RSV Rotation Greiz gegen WKG Lugau/Thalheim 24:16
(in rot) Ron Watzek, RSV Rotation Greiz (Jugend) gegen Anton Vieweg, WKG Lugau/Thalheim (Jugend)

Ringen – Jugendliga Mitteldeutschland: AC Werdau gegen RSV Rotation Greiz endet 8:32

WERDAU. Bei der Jugendliga der Ringer sind nicht nur ringerische, sondern auch logistische Probleme zu lösen. Am Samstag sollte der Auswärtskampf in Werdau um 16 Uhr angepfiffen werden. Bereits 45 Minuten später stand in der Jahnturnhalle das Wiegen der zweiten Greizer Männermannschaft auf dem Programm.

In beiden Teams sollte Josua Greschok mitwirken. Die fairen Gastgeber unterstützten die Greizer, zogen den Kampf von Greschok vor. Dieser (55 kg) löste den ersten Teil seiner Aufgabe in 28 Sekunden mit einem Schultersieg über Ralf Hoffmann. In der Jahnturnhalle legte er dann den Grundstein zum Sieg über Zella-Mehlis.

Als nächster trat der Jenaer Gastringer Moritz Hoffmann (46 kg) an, der auf Lars Koßmann traf. Nachdem Hoffmann in der dritten Runde beinahe auf Schultern verloren hätte, kam er noch zum Schultersieg.

Im Vorjahr hatte Maximilian Böttger (28 kg) im leichtesten Limit gegen Pauline Neumerkel verloren. Diesmal machte er mit Schultersieg in der ersten Minute kurzen Prozess.

Nicht viel mehr Zeit benötigte Boualem Derradji (31 kg) gegen Leonie Dietel.

Lucas Kahnt (34 kg) hat seine Kampfweise im freien Stil etwas umgestellt, versuchte sich sogar an einem verkehrten Einsteiger, vom Schwierigkeitsgrad her mit einem Fallrückzieher beim Fußball vergleichbar. Beim Stande von 6:0 kam er nach Beinangriff zum Schultersieg.

Im ausgeglichensten Kampf nutzte Norman Heisig (38 kg) die erste Chance zum Schultersieg in der zweiten Runde gegen den starken Markus Kaufmann.

Auch Ron Watzek (42 kg) zeigte einen sehr guten Kampf. Nach 5:0 und 6:0 bezwang er den Sportschüler Julian Riese trotz starker Gegenwehr durch das 3:2 in Runde drei mit technischer Überlegenheit.

Der noch unerfahrene Temirlan Dalmatov (50 kg) konnte zwar Nik Müller in die Brücke stellen, aber nicht festhalten. Er unterlag auf Schultern.

Im letzten Wertungskampf traf Maximilian Kahnt (62 kg) auf Mark Lenser, der ihn im Vorjahr geschultert hatte. Hier bewies der Greizer, welchen Leistungssprung man innerhalb eine Jahres durch kontinuierliches Training bewerkstelligen kann. Durch Beinangriffe und Beinschrauben fiel Punkt auf Punkt, mit 19:1 wurde der Werdauer klar bezwungen.

Da Greiz das schwerste Limit nicht besetzten konnte, kamen die Gastgeber zum zweiten Sieg.

Die 50 Zuschauer quittierten den Greizer Sieg mit viel Beifall.

Nach drei Auswärtskämpfen haben sich die Greizer mit 6:0 Punkten als Tabellenführer eine gute Ausgangsposition geschaffen.

Erhard Schmelzer @03.09.2011

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