Nach den monatelangen Querelen um die Ligastrukturen im Ringen stieg die Spannung in den letzten Wochen vor dem Saisonauftakt immer mehr. Die Greizer, im Vorjahr immerhin Staffelsieger in der 2.Bundesliga Nord, empfingen zum ersten Kampf des Jahres keinen Geringeren als den Staffelsieger der Regionalliga Mitteldeutschland, den alten Rivalen KSC Motor Jena.
Während die Gastgeber, bis auf den polnischen Spitzenringer Zbigniew Baranowski ohne nennenswerte Neuzugänge auf ihre erfahrenen Routiniers setzten, hatten die Jenaer ihre Mannschaft vor Saisonbeginn mit sechs Neuzugängen verstärkt, von denen vier in Greiz erstmals im Jenaer Trikot auf die Matte traten. Waffengleichheit bei beiden Teams bestand bei der Unabkömmlichkeit der ausländischen Spitzenringer. Wegen den in dieser Woche stattfindenden Weltmeisterschaften in Paris mussten die Gastgeber genauso auf Olympiateilnehmer Baranowski verzichten, wie Jena auf den tschechischen EM-Achten Petr Novak.

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