6. Dezember 2019

Starke Leistungen beim Nachwuchsturnier in Waltershausen

Jüngste Greizer Ringer bei Thüringer Meisterschaften vorn
Daria Reim (blaues Trikot), RSV Rotation Greiz/Jugend

Im Vorjahr siegte die Nachwuchsringer des RSV Rotation Greiz beim Allmrodt-Turnier in Waltershausen im freien Stil in der Vereinswertung vor Johannis Nürnberg.

GREIZ. In diesem Jahr ließen die Greizer die Nürnberger wieder hinter sich, beide wurden aber von dem aufstrebenden hessischen Verein VfL Wolfhagen übertrumpft. Am Ende lag Greiz einen Punkt hinter den Hessen, die mit einem Sportler mehr antraten.
Die kleine Sporthalle in Waltershausen, in der es sehr eng wurde, erlebte mit 155 aktiven Kindern der E- und D-Jugend sowie den weiblichen Schülern Rekordbetrieb Die mit acht Sportlern antretenden Greizer gewannen fünf Goldmedaillen, so viele wie kein anderer Verein. Dazu kamen je eine Silber- und Goldmedaille sowie ein fünfter Platz.
Bei den weiblichen Schülern starteten zwei Mädchen, die ohne Niederlage Gold gewannen. In der 29 kg-Klasse schulterte Daria Reim ihre Gegnerinnen aus Plauen, Sömmerda und Apolda. Auch Josefine Langhof (46 kg) bezwang ihre Widersacherinnen aus Pößneck und Apolda vor Ablauf der Kampfzeit.
Walter Reim (25 kg), der einzige Starter bei der E-Jugend, belegte im Viererpool Platz zwei. Im Kampf um die Bronzemedaille konnte er den Armenier Seyran Asatryan (Johannis Nürnberg) mit 6:5 niederringen.
Die fünf D-Jugendlichen erkämpften dreimal Gold. In der mit 9 Teilnehmern am stärksten besetzten 29 kg-Klasse gab es einen Doppelsieg. Arthue Reim bezwang den Tschetschenen aus Fulda Ruslan Veliev, der später Dritter wurde, mit 10:6, zwei Gegner aus Zella-Mehlis und den Pausaer Leonard Wohlleben schulterte er. Im anderen Pool setzte sich Dominik Gasser ebenfalls mit Schultersiegen gegen die Widersacher aus Zella-Mehlis, Bad Salzungen und Apolda durch. Im Finale behielt Artur, der außerdem als bester Kämpfer ausgezeichnet wurde, mit 11:4 die Oberhand.
Silas Warmuth (27 kg) schulterte seinen alten Konkurrenten John Barth aus Mühlberg und Cedric Klug (Berlin-Tegel), womit er genau so zu Gold kam wie Leon Weller (38 kg). Dieser musste vier Kämpfe bestreiten, die er jeweils gegen Gegner aus Wolfhagen, Zella-Mehlis, Pößneck und Berlin-Tegel vorzeitig gewann.

Erhard Schmelzer

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