16. Dezember 2019

RSV Rotation Greiz: Greizer Mädchen ganz stark

Die erfolgreichengreizer Sportler lassen sich in Sömmerda ein Eis schmecken.
Die erfolgreichengreizer Sportler lassen sich in Sömmerda ein Eis schmecken. Foto: Konstanze Warmuth

Der RSV Rotation Greiz dominierte das Nachwuchsringerturnier des SV Sömmerda

SÖMMERDA/GREIZ. Der RSV Rotation Greiz dominierte das Nachwuchsringerturnier des SV Sömmerda. Für diesen im freien Stil ausgetragene Wettkampf waren 157 Sportlerinnen und Sportler aus 23 Vereinen angereist.
Die Vereine kamen mehrheitlich aus Thüringen und Sachsen-Anhalt.
Die Greizer stellten mit 17 Kämpfern nicht nur das größte Kontingent, sie gewannen mit 83 Punkten auch unangefochten die Vereinswertung vor Apolda (57 Punkte/15 Sportler), Halle (51/9), Gastgeber Sömmerda (49/12), Artern (40/13) und Merseburg (38/9).
Den Grundstein des Greizer Erfolges legten die Greizer Mädchen, die bei den weiblichen Schülern starteten. Sieben Mädchen waren mitgereist. Sie kamen mit vier Gold- und drei Silbermedaillen nach Hause.
Daria Reim (28 kg/ 3 Schultersiege), Pauline Hessel (39 kg/3 Schultersiege), Josefine Langhof (41 kg/2 Schultersiege) und Emely Kaufmann (68 kg/2 Schultersiege) bezwangen überlegen ihre Gegnerinnen, wobei nur Emely Kaufmann einmal selbst Punkte abgab.
Je eine Niederlage mussten Fiona Gasser (30 kg), gegen die bekannt starke Josephine Wrensch aus Pößneck, Olga Kim (28 kg), die sich nach Führung noch von der Apoldaerin Eva Poluyanov überraschen ließ, und Chiara Weber (35 kg), die von Jasmin Tomori (Zaukerode) bezwungen wurde, hinnehmen. Der stolze Vater Robert Hessel, der den RSV als Leiter der Wettkampfkommission beim Thüringer Ringerverband vertritt, sah das erfolgreiche Abschneiden mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Unsere Mädchen sind zwar in Thüringen Spitze, es gibt aber weitaus stärkere Landesverbände. Wir werden also verstärkt den sportlichen Vergleich außerhalb des Freistaates suchen.“
Bei den Jungen standen drei Altersklassen mit etwas veränderten Stichtagen auf dem Programm, so dass in einigen Fällen etwas andere Kampfpaarungen als bei den letzten Turnieren zu Stande kamen.
Bei der D-Jugend siegten der erstmals in der 27 kg-Klasse kämpfende Silas Warmuth mit drei vorzeitigen Siegen und Leon Weller (38 kg), der seine drei Gegner schulterte. Dominik Gasser (27 kg) landete mit Silas Warmuth im weitaus leistungsstärkeren Pool und kam auf Platz fünf.
Auch in der 29 kg-Klasse starteten zwei Greizer Arthur Reim kam als Poolsieger ins Finale, wo er dem starken Hallenser Nick Brederlow unterlag. Bruno Rüger kämpfte im stärkeren Pool mit Brederlow, belegte hier Rang drei und kam in der Endabrechnung auf den fünften Platz.
Der Jüngste im Bunde, Walther Reim (23 kg) überraschte mit zwei Schultersiegen im Pool, wurde aber im Finale von Adam Tokmakov aus dem oberfränkischen Neustadt bezwungen.
Bei der C-Jugend sicherte sich Paul Müller (50 kg) innerhalb von zwei Wochen, wie übrigens auch seine Schwester Josefine Langhof und Silas Warmuth, nach dem Erfolg in Stollberg nun den nächsten Turniersieg. Nach sicheren Siegen im Pool wurde es im Finale gegen den Merseburger Abdulla Kasem allerdings knapp. Sein Sieg stand erst kurz vor Schluss fest.
In der stark besetzten 34 kg-Klasse im stärkeren Pool kämpfend kam Tobias Jung auf den siebenten Platz.
Bei der A/B-Jugend startete der gerade von den deutschen Meisterschaften zurückgekehrte Pascal Hessel erstmals in der 41 kg-Klasse und konnte sich wie Finn Zipfel (62 kg) die Goldmedaille sichern.

Erhard Schmelzer @16.05.2019

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