Rang sechs in Schweden Eyleen Sewina

Mitteldeutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend B und der Junioren
Eyleen Sewina (rotes Trikot), RSV Rotation Greiz gegen Andrea Grasruck, Neumarkt

Achtungszeichen von Ringerin Eyleen Sewina im schwedischen KLIPPAN

GREIZ/KLIPPAN. Fast ein halbes Jahrhundert lang wurde im südschwedischen Klippan ein internationales Turnier im griechisch-römischen Stil durchgeführt. Seit einigen Jahren treffen sich dort nun die weiblichen Ringer bei einem der am stärksten besetzten Ringerturnier der Welt, In diesem Jahr starteten 256 Ringerinnen aus 22 Nationen beim Klippan-Cup, der für weibliche Aktive und Kadettinnen ausgeschrieben war. Unter den 20 Starterinnen des Deutschen Ringer-Bundes befand sich mit Eyleen Sewina auch eine Sportlerin des RSV Rotation Greiz, die bei den Kadettinnen auf die Matte ging. Der Wettkampf begann mit einer klaren 2:14 Niederlage gegen die Französin Koumba Larroque.

Doch diese Niederlage wurde im Laufe des Turniers relativiert. Die Französin eilte in ihrem Pool von Sieg zu Sieg, gab dabei keinen weiteren Punkt ab, und bezwang sogar im Finale eine der überragenden japanischen Sportlerinnen mit 5:2. Die bei Olympia und den Weltmeisterschaften der letzten Jahre kaum zu bezwingenden Japanerinnen siegten bei den Kadettinen übrigens in acht der zehn Gewichtsklassen. In ihrem zweiten Kampf bezwang Eyleen die Schwedin Moa Andersson in nur 1:27 Minuten mit 10:0. Heiß umkämpft war der Vergleich mit der Tunesierin Rihem Ayari.

Hier gelang der Greizerin ein viel umjubelter 10:8 Erfolg. Damit war ihr der dritte Platz im Pool sicher. Bei einem Sieg über die Russin Alina Poselsraya wäre der Kampf um die Bronzemedaille erreicht wurden. Doch die Russin erwies sich als stärker und siegte mit 8:0. Als Dritte im Pool musste Eyleen aber erfahren, dass die Gastgeber entgegen der internationalen Regel den fünften Platz nicht auskämpften, sondern die Starterinnen nach den erreichten Punkten im Pool platzierten. Die Sportlerin aus Greiz musste hier auf Grund eines weniger erkämpften Punktes einer Sportlerin aus Schweden den fünften Platz überlassen. Sie kam unter 17 Starterinnen auf einen beachtlichen sechsten Rang.

Von den 20 deutschen Starterinnen konnten sich bei diesem mit Aktiven aus Europa, Amerika, Afrika und Asien hervorragend besetzten Wettkampf nur sechs besser platzieren. Die zweite deutsche Starterin in dieser Gewichtsklasse Viviane Herda (Nordrhein-Westfalen) wurde 13. Sie hatte allerdings ein sehr schweres Los erwischt. Die zweite Starterin aus Thüringen, Maria Selmaier aus Jena, die sich die Teilnahme an den nächsten Olympischen Spielen als Ziel gesetzt hat, schied leider bereits im zweiten Kampf mit einer Schulterverletzung aus, die sich allerdings nicht als schwerwiegend erwies.

Erhard Schmelzer @06.03.2014

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