RSV Rotation Greiz gegen SV Wacker Burghausen

Beim Serienmeister der Ringer-Bundesliga in Burghausen hängen die Trauben sehr hoch. Selbst die kühnsten Optimisten im Lager des RSV Rotation Greiz rechnen am Sonnabend nicht mit einem Punktgewinn in Oberbayern. Die Stadt an der österreichischen Grenze besitzt nicht nur die weltgrößte Burg sondern ist auch der größte Produktionsstandort des Weltkonzerns Wacker Chemie, der allein in Burghausen 8 000 Beschäftigte hat. Der Sportverein Wacker Burghausen, der vom Konzern großzügig unterstützt wird, hat 5 00 Mitglieder in 20 Abteilungen. Fußball, Schwimmen und Ringen werden besonders gefördert. Übereinstimmungen mit dem Greizer Ringerverein gibt es allerdings auch: Die Vereinsfarben beider Teams sind Schwarz-Weiß.
Die Greizer Ringer fahren ohne Illusionen zu der Stadt am Inn. Alle zehn Hürden in dieser Saison haben die Burghausener souverän gemeistert, in Greiz siegten sie 20:3.
Fast interessanter für die Greizer Ringkampfanhänger dürften die Paarungen in Nürnberg und Lichtenfels sein, wenn dort Markneukirchen und Kleinostheim anreisen. Da geht der Blick dann schon auf den 3.Dezember, wenn Lichtenfels im Kampf gegen den Abstieg in Greiz antritt.

Kann Greiz II den minimalen Vorsprung in Lugau verteidigen?

Bei den Halbfinal – Rückkämpfen der Sachsenliga geht es für die zweite Mannschaft des Greizer Ringervereins um den Finaleinzug. Kann der RSV bei gewechselten Stilarten seine knappe 16:14 Führung vom Kampf in Greiz verteidigen? Die Sportler des Ringervereins Eichenkranz Lugau sind optimistisch. Mannschaftskapitän Toni Peprny meint: „Hinsichtlich unseres Finaleinzuges ist noch alles drin.“ Der Kampf wird um 19:30 Uhr in der Lugauer Wettkampf- und Trainingsstätte Am Bahnhof 4 angepfiffen.

Ringerinnen beim 8.Ladys Cup in Chemnitz

Nach zweijähriger Corona-Pause findet in Chemnitz wieder das internationale Ringerturnier im weiblichen Bereich statt. Der Greizer Verein startet mit einigen Teilnehmerinnen in allen Altersklassen, von den weiblichen Schülern (Geburtsjahrgänge 2010 bis 2016) bis zu den Frauen/ Juniorinnen (Geburtsjahrgänge 2005 und älter).