Ringer-Bundesligavereine beschließen nichts

RSV Rotation Greiz beim Osterturnier im holländischen Utrecht
Pressesprecher Erhard Schmelzer

Alle Anträge bei der Jahrestagung der Bundesligavereine wurden vertagt

GREIZ Bei der am 1.September 2012 beginnenden neuen Saison der Ringer-Bundesligen wird sich im Vergleich zur Vorsaison nicht viel ändern. Das wurde auf der Jahrestagung der Bundesligavereine am Sonnabend in Darmstadt festgelegt. Zwar werden die neuen Wettkampfregeln des internationalen Ringerverbandes, die bereits bei den Thüringer Einzelmeisterschaften Anwendung fanden, vollinhaltlich übernommen. Der Antrag der anwesenden Bundestrainer Jannis Zamanduridis (griechisch-römisch) und Alexander Leipold (Freistil) nur noch maximal 3 Kampfrunden pro Kampfpaarung, bisher waren 5 möglich, wurde aber mit 1:45 Stimmen abgelehnt.

Bei der Staffeleinteilung der 2. Bundesliga Nord ist nach dem Aufstieg der WKG Leipzig/Taucha mit der Einordnung der Aufsteiger RC Germania Potsdam und der zweiten Mannschaft von Johannes Nürnberg zu rechnen. Irritationen gibt es noch in der ersten Bundesliga. Konkordia Neuss gab bereits seinen 99-prozentigen Rückzug aus dem Oberhaus bekannt. Auch der AC Lichtenfels wackelt. Die vorjährigen Aufsteiger Untergriesbach und Musberg stehen in juristischen Auseinandersetzungen mit dem Deutschen Ringer-Bund. Bei diesen Rahmenbedingungen wurden die bereits für die Saison 2013 vom Deutschen Ringer-Bund vorgesehene Umstrukturierung der Bundesligen und alle weiteren Anträge vertagt. Der DRB plant ab der übernächsten Mannschaftskampfsaison mit zwei Staffeln in der 1. und in der 2. Bundesliga, dürfte dabei aber auf einigen Widerstand der Vereine treffen.

DRB-Präsident Manfred Werner forderte von der eingesetzten Arbeitsgruppe kurzfristige Entscheidungen möglichst noch im Februar.

Erhard Schmelzer @22.01.2012

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