23. August 2019

Wiedersehen mit dem KAV Mansfelder Land

RSV Rotation Greiz "Helferteam"
Thomas Fähndrich, Präsident des RSV Rotation Greiz

Bei der Bundesligatagung der Ringer in Darmstadt gab es kaum Überraschungen

GREIZ. Für die vogtländischen Vereine aus Greiz, Pausa/Plauen und Markneukirchen stand die Staffeleinteilung der 2.Bundesliga Nord im Mittelpunkt des Interesses. Thomas Fähndrich, Präsident des RSV Rotation Greiz, der zusammen mit den Vertretern von Burghausen und Witten für den Staffelsieg seines Teams geehrt wurde, konnte ein positives Fazit ziehen: „Wir kämpfen auch dieses Jahr wieder in einer Zehner-Staffel, können also unseren Zuschauern neun sicher wieder spannende Heimkämpfe bieten. Und die Vogtlandderbys als besondere Höhepunkte stehen wieder auf dem Programm. Einziger Staffelneuling wird Erstligaabsteiger KAV Mansfelder Land sein.“ Die Eislebener kehren nach drei Jahren in der Eliteliga wieder in die 2.Bundesliga zurück. Nach der Wende kämpfte der Nachfolgeverein der BSG Mansfeld Kombinat Eisleben, die in den achtziger Jahren unter der Leitung von Adolf Kraus manchen Strauß mit der Greizer Mannschaft ausfocht, fast 20 Jahre in der Landesliga Sachsen-Anhalt, bevor erstmals 2010 ein Bundesligakampf in Eisleben stattfand. Dann ging es steil nach oben, schon im zweiten Bundesligajahr wurde der dritte Platz erreicht. Ohne jemals Staffelsieger gewesen zu sein, wurde als Zweiter zusammen mit Staffelsieger Aue 2012 der Aufstieg in die oberste Liga freiwillig in Angriff genommen. Nun wieder zurück in der zweiten Leistungsklasse ist zum jetzigen Zeitpunkt die Qualität der Mansfelder Mannschaft noch nicht einschätzbar. Verlautbar wurde allerdings schon, dass der ehemalige Auswahlringer im Schwergewicht, der aus Sömmerda stammende und lange für Jena kämpfende Toni Bernhardt in Eisleben bleibt. Demgegenüber werden die meisten ausländischen Spitzenringer den Verein wohl verlassen.
Die wohl wichtigste Regeländerung gab es hinsichtlich der Startberechtigung der Ringer in der 2.Bundesliga. Musste bisher jedes Team fünf deutsche Ringer pro Kampf aufbieten, sind es in der neuen – am 3.September 2016 beginnenden – Saison sechs. Die Nachwuchsarbeit der Vereine gewinnt also weiter an Bedeutung. Die 1.Bundesliga wird erstmals wieder in einer Staffel mit maximal zehn Mannschaften kämpfen. Bis Freitag, den 15.Januar, muss die offizielle Meldung der Vereine erfolgen. Am Donnerstagmittag fehlten durch die Wackelkandidaten Schifferstadt, Mömbis-Königshofen
und Luckenwalde immer noch drei Zusagen.

Erhard Schmelzer @14.01.2016

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