Carolinenschüler auf der Ringermatte

Carolinenschüler auf der Ringermatte
Pädagogen und Schüler der Carolinenschule Greiz-Obergrochlitz sowie Trainer Siegfried Lippke (hi.l.) nahmen am RSV-Training teil.

Mit viel Einfühlungsvermögen wurden sie von den erfahrenen Ringertrainern Andreas Mattern und Siegfried Lippke betreut

GREIZ. Die Carolinenschule in Greiz-Obergrochlitz ist ein regionales Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Dort wird monatlich ein Klassentag mit besonderen Aktivitäten durchgeführt. Als man es vor einiger Zeit im Sportunterricht einmal mit dem Rangeln versuchte, fand diese Art der sportlichen Betätigung bei den Schülern viel Zuspruch. Auf Initiative der Erzieherin Elke Sewina reifte dabei der Plan, ein echtes Training auf einer Ringermatte durchzuführen. Frau Sewina kennt sich beim Ringkampf aus.

Tochter Eyleen war selbst deutsche Meisterin im Nachwuchsbereich in dieser interessanten Sportart und gewann insgesamt fünf Medaillen bei nationalen Titelkämpfen. Schnell wurde mit dem Jugendtrainer des RSV Rotation Greiz, Andreas Mattern, der Eyleen Sewina zu ihren ersten Erfolgen führte, Verbindung aufgenommen. In dieser Woche fand nun schon die gemeinsam geplante erste Sporteinheit auf der Ringermatte in der Mehrzweckhalle Greiz-Aubachtal statt. Zwei Klassen der Werkstufen Eins und Zwei mit insgesamt 24 Schülern wurden dabei mit viel Einfühlungsvermögen von den erfahrenen Ringertrainern Andreas Mattern und Siegfried Lippke betreut und angeleitet.

Die Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren waren 90 Minuten mit viel Herz bei der Sache und jeder belastete sich nach seinen individuellen Möglichkeiten. Nicht wenige waren von der ungewohnten sportlichen Betätigung so angetan, dass sie noch einmal wiederkommen wollen. Klassenleiterin Anke Thümmler – ihr aus Pausa stammender ringkampferfahrener Kollege Peter Peikert war leider erkrankt – war begeistert von der Bereitschaft ihrer Schüler. „Auf der großen Ringermatte haben sich alle sicher gefühlt. In Obergrochlitz haben wir in dieser Hinsicht nicht so optimale Bedingungen. Herrn Mattern und Herrn Lippke gebührt unser Dank für den wertschätzenden Umgang mit unseren Schülern.“

Erhard Schmelzer 22.01.2016

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