3 G Regeln

Greiz. Nach drei Auswärtskämpfen kommt es in der Bundesliga der Ringer nun zum ersten Heimkampf für den RSV Rotation Greiz. Gegner zum Saisonauftakt in der Halle an der Eisbahn ist kein Geringerer als Tabellenführer AV Germania Markneukirchen. Kampfbeginn ist wie immer 19:30 Uhr. bereits ab 17:30 Uhr kämpft die zweite Mannschaft gegen den AC 1897 Werdau. Es wird mit zahlreichen Zuschauern gerechnet. Auf Grund der Corona-Pandemie gelten spezielle Regeln. Der Zutritt zur Sporthalle erfolgt nur bei Einhaltung der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein). Bei Schulpflichtigen Kindern genügt zum Eintritt der Test aus der Schule. Die Rettungsambulanz Greiz bietet am Kampftag die Möglichkeit des Testens im Foyer der Eisbahn in der Zeit von 16:30 Uhr (Beginn des offiziellen Einlasses) bis 19:00 Uhr, der Test ist kostenpflichtig und kostet ca. 20 €. Im gesamten Hallenbereich gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, der am Platz bei Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1,5 Metern abgenommen werden kann. Kinder bis zum vollendeten 6.Lebensjahr sind vom Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ausgenommen. Der Kauf der Eintrittskarten ist über die Homepage des RSV im neuen Online-Ticket-Shop möglich. Am Freitag findet zusätzlich zwischen 18:00 und 20:00 Uhr in der Ringerhalle ein Karten-Vorverkauf statt. Die Abendkasse am Kampftag ist ab 16:30 Uhr geöffnet. Allen Besuchern wird die Nutzung der Corona Warn-App bzw. der Luca-App zur Registrierung empfohlen. Alternativ liegt der schriftlich auszufüllende Gesundheitsfragebogen zur Registrierung aus, oder kann bereits im Vorab auf unserer Facebook-Seite oder im Web unter www.rsv-rotation-greiz.de heruntergeladen, ausgedruckt und bereits ausgefüllt werden. Ein Personaldokument zum Abgleich ist jedoch vorzulegen. Die Daten der Besucher dienen ausschließlich dem Hygieneschutz und werden vier Wochen nach der Veranstaltung vernichtet. Der RSV Rotation Greiz wird weder Aufwand noch Mühen scheuen, um unter den herrschenden Bedingungen für alle Besucher einen erlebnisreichen Kampfabend zu organisieren. Schon beim Vorkampf ist Spannung angesagt. Die zweite Greizer Mannschaft konnte in der Vorrunde in der Staffel B der Landesliga Sachsen die Werdauer nach dramatischen Kämpfen mit 12:10 besiegen und sich damit vorerst den für die Endkämpfe wichtigen zweiten Tabellenplatz sichern. Dieser Platz muss jetzt verteidigt werden. Nun in der Rückrunde werden die Stilarten gewechselt und völlig andere Kampfkonstellationen sind zu erwarten. Die Markneukirchener kommen als verlustpunktfreier Tabellenführer der Bundesliga nach Greiz. Ihre Niederlage vom zweiten Kampftag in Lübtheen, als zwei Sportler wegen einer Autobahnsperrung zu spät zum Wiegen kamen, wurde vom DRB annulliert und in einen 22:9 Erfolg umgewandelt. Auch in Hösbach und letztlich gegen Aue konnte der alte Rivale aus dem sächsischen Vogtland Siege feiern. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden stärksten vogtländischen Mannschaften datiert aus dem Jahr 2017.

Damals hatten die Greizer in den Finalkämpfen der Regionalliga Mitteldeutschland hauchdünn die Nase vorn. Seitdem haben sich beide Teams spektakulär verstärkt. Mit Erik Löser (Gelenau) und Anton Vieweg (Lugau) konnte Markneukirchen die besten sächsischen Nachwuchssportler an sich zu binden. Und ihr Eigengewächs Franz Richter in der schwersten Gewichtsklasse ist auf dem besten Weg zur Nummer Eins in Deutschland und deklassierte sogar seinen Vorgänger Christian John aus Aue mit 9:1. Glanzstück der Markneukirchner ist allerdings ihre Auslandsabteilung mit den Rumänen Razvan Kovacs (57 kg) und Florin Tita (61 kg), den beiden Türken Münir Aktas (66 kg) und Tarik Gür oder den Russen Darsam Dzhaparov, die beide im freien Stil in der 75 kg- Klasse kämpfen können. In dieser Gewichtsklasse ist im griechisch-römischen Stil mit dem routinierten Armenier Seyran Simonyan zu rechnen. Für Spannung dürfte in der Greizer Ringerhalle also auf jeden Fall gesorgt sein.

Erhard Schmelzer

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