RSV Rotation: Greizer Ringer erkämpfen Gold und Bronze in Pausa

RSV Rotation: Greizer Ringer erkämpfen Gold und Bronze in Pausa
Drei erfolgreiche Greiz er Ringer in Pausa: von links: Pascal Hessel (Dritter), Shaid Juschaev (Vierter) und Turniersieger Silas Warmuth. Foto: C. Warmuth

Nach einigen Jahren Pause starteten die Greizer Nachwuchsringer des RSV Rotation Greiz wieder einmal beim Turnier des KSC Pausa

PAUSA/GREIZ. Nach einigen Jahren Pause starteten die Greizer Nachwuchsringer wieder einmal beim Turnier des KSC Pausa. Es war gleichzeitig ein Ausflug in die doch etwas ungewohnte griechisch-römische Stilart.
Insgesamt hatten sich 117 junge Sportler aus 20 Vereinen, die in der Mehrzahl aus Thüringen und Sachsen angereist waren, auf die Reise zu dem Verein gemacht, der in diesem Jahr in der Bundesliga seine Klinge wieder mit dem RSV Rotation Greiz kreuzen wird.
Die weiteste Anreise hatten die Sportler aus Stralsund und Frankfurt/Oder.

Die fünfköpfige RSV- Delegation belegte in der Vereinswertung mit 14 Punkten Rang 9.
Pokalsieger wurde mit 35 Punkten der mit 15 Sportlern startende RVE Lugau vor Frankfurt/Oder (33 Punkte/10 Sportler).
Der nur mit sechs Ringern angereiste FSV Stralsund brachte das Kunststück fertig, fünf Sieger und einen Silbermedaillengewinner zu stellen und sich mit 31 Punkten vor Thalheim, Gastgeber Pausa und dem KFC Leipzig zu platzieren.

Der leichteste Greizer und einzige Starter bei der D-Jugend, Silas Warmuth (23 kg), brauchte nur eine halbe Minute, um seinen einzigen Widersacher Leonard Wohlleben aus Pausa, den er schon im Dezember beim Sparkassenpokal in Jena bezwungen hatte, zu schultern.

Die drei C-Jugendlichen starteten in den stärker besetzten mittleren Gewichtsklassen. Pascal Hessel (34 kg) hatte neun Gegner und konnte sich am Ende über die Bronzemedaille freuen. Nach sicheren Punktsiegen gegen Oskar Kolonko (Thalheim) und Jan Schmalfuß (Pausa) lag er im Poolfinale gegen den starken Stralsunder Rasul Batalov zur Halbzeit bereits 0:14 zurück. Mit einer starken kämpferischen Leistung kam er noch auf 15:19 heran, konnte die Niederlage aber nicht mehr verhindern.

Im Kampf um Bronze hatte der Frankfurter Dorian Kolbe beim 10:2 das Nachsehen. Auch Shaid Juschaev (38 kg) ist nicht gerade ein Griechisch-Römisch-Spezialist. Er kam unter zwölf Sportlern hinter drei Aktiven des KFC Leipzig auf den vierten Platz. Er schulterte mit Vadim Korn den vierten Leipziger sowie den Chemnitzer Max Mukstadt. Das Poolfinale ging gegen den KFC-Ringer Marcel Grünwald mit 12:15 verloren. Der Kampf um Bronze gegen Abdul Asaev ging zwar mit 12:14 knapp verloren, doch der Leipziger stand in der Schlussphase kurz vor einer Schulterniederlage.

Paul Müller (46 kg), sonst meist in den Medaillenlisten verzeichnet, kam mit der Stilart nicht so gut zurecht und blieb diesmal ohne Sieg.

Bei der E-Jugend wurde im freien Stil gekämpft. Bruno Rüger (28 kg) unterlag bei sieben Gegnern nach farbigem Kampf gleich zum Auftakt mit 12:15 gegen den späteren Poolsieger Nikolaus Bernhardt aus Lugau. Mit einem Überlegenheitssieg von 19:2 über den zweiten Lugauer, Kurt Vieweg, sicherte er sich den Kampf um Bronze. Hier erwies sich der Frankfurter Maxim Mollenhauer als stärker.

Ringernachwuchs in Bayern

Bereits am Samstag steht mit dem Turnier beim TSV Aichach ein weiteres Turnier auf dem Programm des RSV Rotation Greiz. Bei einem der am stärksten besetzten Wettkämpfe in Bayern sind die Altersklassen von der E- bis zur A-Jugend im freien Stil startberechtigt.

Erhard Schmelzer @16.03.2018

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