RSV Rotation Greiz; Silas Warmuth gewinnt Turnier in Thalheim

RSV Rotation Greiz; Silas Warmuth gewinnt Turnier in Thalheim
Silas Warmuth (blaues Trikot) vom RSV Rotation Greiz hatte beim stark besetzten Ringerturnier in Thalheim alle Gegner im Griff. Foto: C. Warmuth

Der RSV Rotation Greiz startete mit zehn Aktiven und kam mit 19 Punkten auf Rang Sechzehn

THALHEIM/GREIZ. Zur 15. Auflage des Wolfgang-Bohne-Gedenkturniers reisten 356 junge Ringerinnen und Ringer aus 46 Vereinen in Thalheim an. Die stärksten Mannschaften Ostdeutschlands waren fast vollzählig vertreten, dazu kamen noch einige Teams aus Bayern.

Ausländische Gäste aus Polen, Tschechien und der Slowakei vervollständigten das Starterfeld.
Das Turnier wurde bei den Jugendlichen der Altersklassen Jugend C, D und E sowie bei der weiblichen Jugend und den weiblichen Schülern im freien Stil ausgetragen.

Die Vereinswertung ging wieder einmal an den SV Luftfahrt Berlin, der mit 24 Startern auf 80 Punkte kam. Gastgeber Thalheim (78 Punkte) wurde Zweiter vor Preußen Berlin (63), Lugau (59), Werdau (52) und KFC Leipzig (50).

Der RSV Rotation Greiz startete mit zehn Aktiven und kam mit 19 Punkten auf Rang Sechzehn. Eigentlich war ein größeres Greizer Team geplant, doch aus objektiven Gründen fielen leider mehrer Akteure aus.

Einziger Starter bei der D-Jugend war Silas Warmuth (23 kg), der fünfmal auf die Matte musste und sich mit fünf sicheren Siegen als einziger Greizer den Turniersieg sicherte. Er hatte seine Gegner aus Trencin (Tschechien), Taucha, von Luftfahrt und Preußen Berlin im Griff und siegte jeweils mit technischer Überlegenheit bzw. auf Schultern. Sein stärkster Widersacher, sein alter Thüringer Kontrahent John Barth aus Mühlberg, der Zweiter wurde, wurde schon vor der Halbzeitpause mit technischer Überlegenheit bezwungen.

Bei der C-Jugend verpasste Pascal Hessel eine Medaille ganz knapp. Er startete in der Gewichtsklasse mit den meisten Kämpfern und musste sechsmal auf die Matte. 21 Ringer stellten sich in der 34 kg-Klasse zum Start. Den Tschechen Denis Kolar (Pilsen) und den Hofer Dustin Müller bezwang er mit technischer Überlegenheit. Der zweite Hofer Keanu Muric wurde mit 10:4 besiegt. Die einzige Niederlage im Pool gab es gegen den späteren Turniersieger Finn Kühn von Luftfahrt Berlin mit 1:3. Mit einem 3:2 über den Leipziger Danilo Huth sicherte sich Pascal Hessel den zweiten Platz im Pool und den Kampf um Bronze. Gegen Richard Brand (RSV Plauen) schien aber die Luft raus zu sein, ein 2:8 war das Resultat.
In dieser Klasse wurde Schahrudi Juschaev Neunter.
Shaid Juschaev (38 kg) wurde unter 19 Sportlern Fünfter.

Bei den Jüngsten, der E-Jugend, gingen zwei Greizer über die Waage. Der erst seinen zweiten Wettkampf bestreitende Walter Reim (21 kg) wurde im nordischen Turnier Sechster.
Bruno Rüger (28 kg) kam mit zwei Erfolgen in der mit 15 Sportlern am stärksten besetzten Gewichtsklasse bei den E-Jugendlichen auf Rang Sieben.

Was Pascal Hessel knapp versagt blieb, gelang seiner Schwester Pauline, der Gewinn einer Medaille. Im nordischen Turnier musste sie bei den weiblichen Schülern viermal antreten. Zwar ging gleich der erste Kampf gegen Mina Witt (Preußen Berlin) verloren, doch mit drei Schultersiegen gegen die bisher unbezwingbare Lea Müller (Erfurt), Joan Hofmann (Gelenau) und Nicol Srbova (Kladno/Tschechien) konnte sich Pauline Hessel am Ende über die Silbermedaille freuen.
Chiara Weber (34 kg) wurde Sechste, Josefine Langhof (38 kg) kam auf Rang Neun.

Die einzige Starterin bei der weiblichen Jugend, Alexandra Reim (65 kg) landete auf Platz Sieben.

Der Wettkampf in Thalheim war sehr gut organisiert.
Obwohl auf fünf Matten gekämpft wurde, waren die Finalkämpfe erst weit nach 17 Uhr beendet.

Erhard Schmelzer @12.05.2018

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