Greizer Ringer Sebastian Jezierzanski ist polnischer Meister

Der für den Greizer RSV Rotation startende Ringer Jezierzanski wurde am vergangenen Wochenende polnischer Meister

Greizer Ringer Sebastian Jezierzanski ist polnischer Meister
Sebastian Jezierzanski vom RSV Rotation Greiz, hier im roten Trikot im Bundesligakampf gegen den Thalheimer Radoslaw Dublinowski wurde mit einem Finalsieg gegen dessen Bruder Patryk polnischer Meister in der 86 kg-Klasse des freien Stils.

Der für den Greizer RSV Rotation startende Ringer Jezierzanski wurde am vergangenen Wochenende polnischer Meister

ZGIERZ/GREIZ. Am letzten Wochenende fanden in der zentralpolnischen Ringerhochburg Zgierz die polnischen Landesmeisterschaften bei den Männern in beiden Stilarten und bei den Frauen statt.
Aus diesem Grund fehlten in den deutschen Ringerligen zahlreiche Legionäre aus dem Nachbarland.
Auch beim RSV Rotation Greiz wirkte sich der Ausfall der beiden polnischen Schwergewichtler Sebastian Jezierzanski und Lukasz Konera bei der Heimniederlage gegen Markneukirchen nicht unwesentlich aus.
Jezierzanski gelang zur gleichen Zeit der große Wurf. Im Finale der mit elf Teilnehmern besetzten 86 kg-Klasse besiegte der für den niederschlesischen Verein Brzeznica kämpfende Fünfundzwanzigjährige im Finale Patryk Dublinowski mit 3:0. Auch sein Gegner ist den Greizer Ringkampfanhängern bestens bekannt.
In der Saison 2013 kämpfte der jüngste der drei ringenden Dublinowski-Brüder in der damaligen 84 kg-Klasse für den RSV und avancierte durch seine dynamische angriffsorientierte Ringweise zum Publikumsliebling.
Nach seiner Zeit in Greiz wechselte Dublinowski in die erste Bundesliga und ist nach Stationen in Lichtenfels und Eisleben nun in Schifferstadt angelangt.

Lukasz Konera, der im griechisch-römischen Stil bis 98 kg kämpfte, hatte hingegen einen rabenschwarzen Tag erwischt.
Zweimal musste er antreten und unterlag jeweils ohne Punktgewinn mit 0:3. In der Gewichtsklasse 66 kg wurde der im Vorjahr noch im Regionalligateam eingesetzte Mateusz Bierzanowski Siebenter.
Zwei weiter ehemalige RSV-Aktive standen hingegen bei der Siegerehrung ganz oben.

Edgar Melkumov (71 kg) und Edgar Babayan (80 kg), beide kämpften in den Jahren 2011 und 2012 für Greiz, siegten in überzeugender Manier.

Der Olympiateinehmer in der 97 kg-Klasse des freien Stils Radoslaw Baran, 2009 und 2010 für Greiz aktiv, war in Zgierz nicht am Start.

Insgesamt konnten polnische Sportler, die in der 2.Bundesliga Nord aktiv sind, bei ihren Landesmeisterschaften sechs Titel erkämpfen.
Den Vogel schoss dabei Erstligaabsteiger KAV Mansfelder Land ab, dessen Aktive viermal erfolgreich waren.
Im freien Stil waren Krysztof Bienkowski (65 kg), Zbigniew Baranowski (98 kg) und Kamil Skaskiewicz (125 kg) genauso erfolgreich wie Radoslaw Grzybinski (98 kg) im griechisch-römischen Stil.
Der Gelenauer Freistilringer Andrzej Sokalski (74 kg) wurde ebenfalls Meister.
Sein Vereinskollege Kamil Wojciechowski (98 kg) kam auf Platz drei. Die Pausaer Freistiler Adam Gorzynski (57 kg), Eryk Maj (65 kg) und Dawid Peplowski (86 kg) erkämpften jeweils Bronzemedaillen.

Adam Filipczak kam im schwersten Limit genauso auf Rang fünf wie der Thalheimer Krysztof Banczyk (71 kg) im griechisch-römischen Stil. Die Ergebnisse der polnischen Meisterschaften sind ein weiterer Beweis dafür, dass das Leistungsniveau in der 2.Bundesliga Nord weiter gestiegen ist.

Erhard Schmelzer @16.09.2016

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