Greizer Ringerin Eyleen Sewina

Nach der technischen Punktniederlage zum WM-Auftakt im Ringen in Oslo gegen die spätere Weltmeisterin Irina Ringaci aus Moldawien erhielt die Greizer Ringerin Eyleen Sewina eine zweite Chance in der Hoffnungsrunde. Hier traf sie am Dienstag auf die erfahrene Schwedin Malin Mattsson. Der Kampf war schneller beendet als erwartet. Die 33-jährige Schwedin, Olympiateilnehmerin 2016 in Rio de Janeiro, führte bereits kurz nach Kampfbeginn ihre Rivalin zu Boden und kam durch eine Rolle zur 4:0 Führung. Sofort nach der Bodentechnik gelang es der Schwedin blitzschnell zum Hammerlock zu fassen und Eyleen Sewina wiederum in die Ringerbrücke zu überführen, aus der es kein Entkommen gab. Bereits nach 50 Sekunden war der Kampf verloren.
Interessant an diesem Griff ist es, dass die Greizer Ringer vor 70 bis 90 Jahren gefürchtet für ihren „Hammerlock“ waren. Ein Trost für Eyleen, die bei ihrer ersten WM-Teilnahme ohne Punktgewinn blieb, sollte es sein, dass sie nur gegen die Weltmeisterin und die spätere WM-Dritte verlor. Im Oktober wird sie – hoffentlich mit mehr Erfolg – bei der U23 – WM in Serbien starten.

Erhard Schmelzer