RSV Rotation Greiz: Greizer Neuzugang Alin Alexuc-Ciurariu aus Rumänien mit EM-Bronze

Greizer Neuzugang Alin Alexuc-Ciurariu aus Rumänien mit EM-Bronze
Zweimaliger Olympiateilnehmer Alin Alexuc-Ciurariu aus Rumänien ringt in der kommenden Saison für den RSV Rotation Greiz

Zweimaliger Olympiateilnehmer Alin Alexuc-Ciurariu aus Rumänien ringt in der kommenden Saison für den RSV Rotation Greiz

GREIZ. Die Greizer Bundesligamannschaft der Ringer nimmt langsam Gestalt an. Kurz vor den Europameisterschaften im russischen Kaspisk konnte ein Neuzugang aus Rumänien gemeldet werden.
Der 28-jährige Alin Alexuc-Ciurariu wurde in Bukarest beim Sportclub Dinamo ausgebildet und gehört seit acht Jahren der Auswahl seines Landes an. Seit sieben Jahren kämpft er in der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg. Er ist ein sehr erfahrener aber auch erfolgreicher Ringer im griechisch-römischen Stil.
Schon bei seiner ersten internationalen Meisterschaft, der Junioren-WM 2010, konnte er die Silbermedaille erkämpfen.
Zweimal nahm er an Olympischen Spielen teil, 2012 in London, 2016 in Rio de Janeiro.
In Rio, als er noch einmal gewichtsmäßig nach unten ging, erkämpfte er den fünften Platz.
Bei den Europameisterschaften vor einer Woche ging er mit vollem Gewicht in der schwersten Gewichtsklasse ins Rennen.
In der Qualifikation bezwang er den Tschechen Stepan David mit 4:0. Im Viertelfinale gab es einen knappen 2:2 Erfolg gegen den U 23-WM-Dritten aus Litauen Mantas Knystautas.
Im Halbfinale setzte erwartungsgemäß der türkische Serien-Welt und -Europameister Riza Kayaalp das Stoppzeichen, der mit 4:0 Punkten gewann.
Im Kampf um Bronze siegte Alexuc-Ciurariu gegen den Ungarn Balint Lam mit 3:1 und wurde damit zweiterfolgreichster Griechisch-Römisch-Ringer seines Landes.
Der früher für Werdau ringende Bulgare Miloslaw Metodiew wurde Fünfter.
Der für Pausa kämpfende Pole Rafal Krajewski wurde in dieser Gewichtsklasse hinter dem deutschen Meister Christian John Zehnter.
Der polnische Ringerverband blieb in dieser Stilart überraschenderweise ohne Medaille.

Erfolgreichster Pole war ein weiterer Greizer Neuzugang. In der Gewichtsklasse 67 kg wurde Dawid Karecinski Fünfter.
Den zweiten fünften Platz belegte der Däne Frederik Bjerrehuus, der für Lübtheen kämpft. Lübtheen wurde allerdings in diesem Jahr in der Nordweststaffel eingegliedert.
In der Gewichtsklasse 77 kg kämpften 22 Sportler um die Medaillen.
Der Neu-Greizer Mateusz Wolny, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, wurde Zehnter.
Noch nicht alle Neuzugänge des griechisch-römischen Stils bei den gegnerischen Vereinen der Greizer in der deutschen Eliteliga sind bekannt.
Das Eigengewächs vom bayerischen Aufsteiger AC Bindlach – Roland Schwarz (82 kg) aus Nürnberg ist nach TuS Adelhausen gewechselt – fügte seinem fünften Platz von der Junioren-EM von 2016 nun einen fünften Platz bei den Männern hinzu.
Der für Polen kämpfende ehemalige Greizer Edgar Babayan blieb hier ohne Sieg. Der von Pausa nach Aue gewechselte Ungar Mate Krasnai wurde in der 63 kg-Klasse Dreizehnter.
Im Halbschwergewicht (97 kg) erkämpfte der ehemalige Hofer Ramsin Azizsir, der für den deutschen Mannschaftsmeister Burghausen ringt, für den Deutschen Ringer-Bund den fünften Platz.
Der in der letzten Saison für Westendorf auftrumpfende Österreicher Daniel Gastl wurde hier Dreizehnter.
Allein schon aus diesen Namen ist ersichtlich, wie spannend und hochklassig es in der neuen Saison in der Greizer Ringerhalle zugehen wird.

Erhard Schmelzer @08.05.2018

BRONZE GR – 130 kg: B. LAM (HUN) v. A. ALEXUC CIURA (ROU)

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