Talente fördern für die Zukunft

Ungewöhnliche Sportwoche im Ulf-Merbold-Gymnasium - Idee wurde gemeinsam entwickelt
Winfried Wundersee zeigt an Maria Selmaier einen Griff, wie er beim Ringen Anwendung findet.

Ungewöhnliche Sportwoche im Ulf-Merbold-Gymnasium – Idee wurde gemeinsam entwickelt

GREIZ. In Zusammenarbeit mit dem Ringerverein RSV Rotation Greiz fand in der Woche vom 2. bis 6.November 2015 für die Schülerinnen und Schüler des Ulf-Merbold-Gymnasiums eine besondere Sportwoche statt. Bereits bei einem Treffen vor den Sommerferien wurde mit Schulleiter Jens Dietzsch und den Sportlehrern die Idee einer speziellen Sportwoche entwickelt. Die Ringer sollten während des Unterrichtes in der Sporthalle ihren Sport vorstellen und die Schüler erste Schritte auf einer Ringermatte machen. Zu diesem Zweck wurde eine 10 Meter mal 10 Meter große Matte aufgelegt, auf der fünf Tage lang reger Betrieb herrschte. Das Motto von Ulf Merbold „Unsere Zukunft liegt in der Bewegung, nicht in der Beharrung“ wurde so in die Tat umgesetzt.

Roland Suttner und seine Frau Andrea stellten den Greizer Ringerverein vor, den trotz zahlreicher Informationen in den Medien viele noch nicht kannten. Von den Kindern der Familie Suttner, die zur Zeit in Bayern ansässig sind und die Herbstferien für einen Ausflug ins Vogtland nutzten, wurden auf der Matte Ringkampftechniken demonstriert. Die einfachsten davon wurden bald darauf von den Gymnasiasten selbst versucht. Da herrschte bis zum Schluss der Schulstunde ein reges Gewimmel auf der Matte. Nichts für Anfänger hingegen war ein Trainingskampf zwischen dem mehrmaligen mitteldeutschen Meister im Ringen, Karl Suttner und dem etwa gleich schweren Thüringer Meister im Judo, Daniel Jäger, bei dem es ziemlich „zur Sache“ ging. Am Dienstag standen besonders die Mädchen im Mittelpunkt. Landestrainer Winfried Wundersee war mit drei Sportlerinnen des Sportgymnasiums Jena angereist: Maria Selmeier, die sich auf die Olympiaqualifikation für Rio de Janeiro vorbereitet, sowie Jenny Hast und Andrea Grasruck. Die Sportlerinnen zeigten Ausschnitte aus ihrem Trainingsprogramm und halfen den Mädchen bei ihren ersten Schritten auf der Matte.

Fast alle der 650 Schüler des Ulf-Merbold-Gymnasiums bekamen in dieser Woche einen Einblick in eine Sportart, von der sie bislang nicht viel wussten.
Der Greizer Ringerverein möchte sich an dieser Stelle für die Unterstützung bei der Schulleitung und den Sportlehrern bedanken. „Die Zusammenarbeit mit Herrn Dietzsch und den Pädagogen gestaltete sich sehr konstruktiv“, wie Hans-Peter Zipfel, Trainer der 2. Mannschaft des RSV betonte. Um Kinder und Jugendliche für den Ringkampfsport zu begeistern, müsse man eben neue Wege gehen. Ideen für eine weitere Zusammenarbeit gebe es bereits. Einen Dank sprachen die Organisatoren der Firma Hedler für den Transport der Ringermatte aus.

Bereits am Freitagnachmittag ab 16 Uhr nahmen die ersten Gymnasiastinnen unter Anleitung von Trainer Falk Schlehahn am Jugendtraining in der Sporthalle an der Eisbahn teil.

Erhard Schmelzer @07.11.2015

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