RSV Rotation: Greizer Ringern steht in Eisleben heißer Kampf bevor

2.Bundesliga Nord: RSV Rotation Greiz gegen KAV Mansfelder Land 13 : 12
57kg Freistil: Vladimir Codreanu (rotes Trikot), RSV Rotation Greiz gegen Alexander Röll, KAV Mansfelder Land 4:0 /SS/6:0/00:55

Wichtige Vorentscheidung in der 2. Bundesliga für Ringer des RSV Rotation Greiz

GREIZ. In der 2.Bundesliga der Ringer stehen in dieser Saison noch vier Kampftage auf dem Programm. An diesem Wochenende werden wichtige Vorentscheidungen im Kampf um die Medaillen fallen. In Markneukirchen trifft der Tabellenvierte auf den punktgleichen Dritten Lübtheen. Auch Aue als Fünfter hat noch Chancen die Medaillenränge zu erreichen, muss dafür aber im Erzgebirgsderby in Thalheim gewinnen.

Mit besonderer Spannung sehen aber die Greizer Ringkampfanhänger dem Spitzenkampf in Eisleben gegen den KAV Mansfelder Land entgegen. Zwar liegt der RSV Rotation Greiz mit 24:4 Punkten mit vier Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze, doch der Heimkampf gegen die Anhaltiner wurde nur hauchdünn mit 13:12 gewonnen.

Bei einer Niederlage mit nur zwei Punkten Unterschied am Samstag in der Glück- Auf- Halle in der Lutherstadt hätte der KAV Mansfelder Land das bessere Punktverhältnis. Sollte Greiz dann noch in Aue verlieren, käme – weitere Siege der Anhaltiner vorausgesetzt – der neue Staffelsieger aus Eisleben.
Schon vor Saisonbeginn wurde der Erstligaabsteiger zu den Staffelfavoriten gezählt. Zwar verließen einige erstligaerprobte Spitzenkader den Verein, doch die Mehrzahl blieb. KAV- Geschäftsführer Andreas Kraus blickt auch deshalb optimistisch voraus: „Am Samstag um 19:30 Uhr wird unser Kampf des Jahres angepfiffen. Wir haben sechsmal in Folge gewonnen und werden mit der stärksten Mannschaft antreten. Wir wollen die Greizer schlagen.“

In der Rückrunde scheinen die Mansfelder noch stärker geworden zu sein. Jetzt kommt auch der ehemalige Sömmerdaer Toni Bernhardt, der nun fast 120 kg wiegt, in der schwersten Gewichtsklasse zum Einsatz.
Gegen Greiz dürften nur drei weitere deutsche Ringer auf der Wiegeliste stehen; der sechsmalige deutsche Meister Fabian Jähnicke (86 kg/g), Franco Büttner (86 kg/f) sowie Niklas Ohff (75 kg/g).
In den letzten Wochen kämpften vier ehemalige bzw. aktuelle ungarische Auswahlringer im Team, von denen Adam Varga (98 kg/g) noch herausragt. Varga, der den Olympiaplatz für Ungarn erkämpfte, hat gegenüber dem Vorkampf, als er Lukasz Konera mit 5:0 besiegte, fast 12 kg abgenommen und ist nun in seiner angestammten Gewichtsklasse eine Bank.

Mit großer Wahrscheinlichkeit dürften auch die beiden in München lebenden griechischen Brüder Manrikos (66 kg/g) und Markos Theodoridis (66 kg/f), die schon mehr als sechs Jahre in Deutschland leben und deshalb sportlich als Deutsche zählen, gegen Greiz eingesetzt werden.
Aber Eisleben hat noch andere Möglichkeiten.
In Reserve stehen noch vier polnische Landesmeister, die in diesem Jahr aber noch nicht aufgestellt wurden.

Zweite Mannschaft startet in Plauen

Auch das Greizer Regionalligateam bestreitet ihren vorletzten Auswärtskampf. Dieser Wettkampf wurde kurzfristig von Weischlitz nach Plauen in die Mehrzweckhalle in der Europaratstraße 13 verlegt. Die Greizer werden es schwer haben, beim Tabellenfünften WKG Pausa/Plauen II erfolgreich abzuschneiden.

Erhard Schmelzer @24.11.2016

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