RSV Rotation Greiz: Thomas Leffler als “Populärster Sportler” nominiert

Offene Thüringer Meisterschaft (FR) der Männer, sowie der A-, B- und C-Jugend in Pößneck
Thomas Leffler (Mitte) als Sieger bei den Thüringer Meisterschaften 2018

Der Ringer des RSV Rotation Greiz Thomas Leffler – Ein Mann für alle Fälle – wurde für die Umfage “Populärster Sportler des Landkreises Greiz 2018” nominiert

GREIZ. Der Ringer Thomas Leffler vom RSV Rotation Greiz wurde nicht zufällig für die Umfrage „Populärster Sportler“ des Jahres 2017 nominiert. Im Team des Greizer Ringervereins, das sich in den letzten drei Jahren jeweils den Meistertitel in der zweithöchsten deutschen Leistungsklasse sicherte, ist er nicht wegzudenken.
Er gehört nicht nur zu den erfolgreichsten Sportlern im Verein, sondern ist auch wie kein anderer Ringer vielseitig einsetzbar.
Eigentlich in der Gewichtsklasse 86 kg des griechisch-römischen Stils zu Hause –diese Stilart erlernte er als einer der Letzten an der Sportschule Jena – ist er nicht nur erfolgreich in den beiden noch schwereren Gewichtsklassen 98 kg und 130 kg einsetzbar, sondern auch im freien Stil.
Nun ist es nicht so ganz ungewöhnlich, dass erfolgreiche Ringer ihr Glück auch in der anderen Stilart versuchen. Doch das sind meist Freistilkämpfer, die im griechisch-römischen Stil starten.
Der 28-jährige Thomas Leffler, der in Crawinkel in der Nähe von Ohrdruf aufwuchs und in Mühlberg mit dem Ringen begann, woher auch sein Spitzname „Mühli“ stammt, ist eine der wenigen Ausnahmen.
Obwohl er nur als Jugendlicher bei kleineren Turnieren im freien Stil startete und seine größten Erfolge als deutscher Jugendmeister und zweifacher Vizemeister der Junioren sowie als Bronzemedaillengewinner bei den Männern im griechisch-römischen Stil erkämpfte, überrascht er immer wieder mit seinen positiven Abschneiden im freien Stil.
Zu Jahresbeginn sicherte es sich die Thüringer Meisterschaften in beiden Stilarten.

Als Mitglied der Sportfördergruppe der Thüringer Polizei konnte er einige Jahre unter günstigen Bedingungen trainieren.
Seit 2014 als Polizeimeister Mitglied des Einsatzzuges der Landespolizeiinspektion Jena ist es nun etwas schwieriger geworden, Trainings- und Wettkampftermine mit der Arbeitszeit in Einklang zu bringen.
Nach der Auflösung der Jenaer Ringermannschaft dürften sich auch die Anzahl der Trainingspartner am Landesstützpunkt Jena nicht vergrößern. Doch von den nicht so günstigen Umweltbedingungen lässt sich der als sehr trainingsfleißig bekannte Sportler, der auch schon Medaillen bei den deutschen Polizeimeisterschaften im Ju-Jutsu und im Fußball auf Landesebene gewann, nicht entmutigen: „Ich werde alles tun, um bei meinem erstmaligen Start in der höchsten deutschen Leistungsklasse das Beste herauszuholen. Als nächster Wettkampfhöhepunkt steht für mich die mitteldeutsche Meisterschaft im April in Luckenwalde auf dem Programm.“
Und die Familie kommt auch nicht zu kurz. Mit seiner Freundin Melissa und der einjährigen Tochter Greta wohnt er in Jena.

Erhard Schmelzer @07.02.2018

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