Ringer-Bundesliga bleibt in jetziger Form erhalten

1.Bundesliga Ringen
1.Bundesliga Ringen

Die Vereinsvertreter der Bundesligavereine im Ringen fassten auf der Bundesligatagung in Würzburg den Entschluss das bestehende Ligasystem für Wettkampfjahre 2019/20 und 2020/21 beizubehalten.

GREIZ. Eine Wiedereinführung der 2018 abgeschafften 2.Bundesliga wäre demzufolge frühestens ab der Saison 2021/22 möglich. Nur vier der jetzigen 23 Bundesligavereine waren nach einer im Vorfeld erfolgten Abfrage bereit in einer nur aus einer Staffel bestehenden 1.Bundesliga zu kämpfen. Dabei handelt es sich um die führenden Teams der Staffel Südwest (Adelhausen und Köllerbach) sowie der Staffel Nordwest (Heilbronn und Mainz). Titelverteidiger SV Wacker Burghausen und der ebenfalls bereits für die Endrunde qualifizierte SV Siegfried Hallbergmoos aus der Staffel Südost sprachen sich nicht für eine eingleisige Liga aus. Je nach Anzahl der Vereine könnte es auch zu einer Erweiterung auf vier Staffeln in der Bundesliga kommen. Die Tabellenletzten der jetzigen drei Staffeln haben das Abstiegsrecht. Bis zum 15.Januar kann allerdings ein Antrag auf Ligaverbleib gestellt werden. Die aufstiegsberechtigten Vereine müssen bis zum 31.12.2018 vom jeweiligen Ligenreferenten dem DRB gemeldet werden. Die Gewichtsklassen und das in dieser Saison eingeführte Punktesystem (28 Punkte) werden beibehalten. Auf Antrag des SV Johannis Nürnberg steht die Abschaffung der Nachholekämpfe zur Diskussion. Aus diesem Grund sollen bei den Terminplanungen die internationalen Meisterschaften berücksichtigt werden. Eine abschließende Beratung zur Struktur des Ligasystems soll im 1.Quartal 2019 erfolgen.

Erhard Schmelzer @ 08.12.2018

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