Präsident Thomas Fähndrich zur Bundesligatagung

2.Bundesliga Nord: RSV Rotation Greiz gegen KSC Motor Jena endet 17:17
RSV-Präsident Thomas Fähndrich

Die wichtigste Entscheidung für die Ringer des RSV Rotation Greiz die Bundesligasaison 2014 betreffend ist bereits gefallen.

DARMSTADT/GREIZ. Durch den Rückzug des langjährigen Konkurrenten aus Jena sah sich der Deutsche Ringer-Bund genötigt die Staffeleinteilung für die Saison der 2.Bundesliga zu verändern. Die vor allem von den ostdeutschen Vereinen massiv kritisierte Delegierung der Mannschaften aus dem sächsischen Vogtland, dem AV Germania Markneukirchen und der WKG Pausa/Plauen, in die hauptsächlich mit bayerischen Teams besetzte Südstaffel wurde zurückgenommen. Die Staffel Nord startet nun mit neun Mannschaften. Neben den beiden Teams aus dem sächsischen Vogtland kommen auch Werdau, Aue, Leipzig, Gelenau, Lübtheen und Thalheim in die Greizer Jahnturnhalle. Die Ringerbundesliga, die am Sonnabend in Darmstadt ihre jährliche Tagung abhält, steht im fünfzigsten Jahr ihres Bestehens allerdings vor einigen Problemen. Versuchten in den letzten Jahren führenden Mannschaften der zweiten Liga durch gezielte Niederlagen dem Aufstieg in die Eliteliga zu entgehen, weil sie sich sportlich und wirtschaftlich nicht in der Lage sahen dort bestehen zu können, sah sich der DRB nach der Aussetzung der Aufstiegspflicht für die Staffelsieger im Jahr 2013 vor neuen Problemen. Wie der Staffelsieger Nord, der RSV Rotation Greiz, verzichteten auch der traditionsreiche KSV Witten immerhin 7-mal deutscher Mannschaftsmeister – und der TSV Westendorf auf einen Aufstieg in die erste Liga. Dort verblieben nach dem Abstieg von Aue und Burghausen sowie dem Rückzug von Bonn-Duisdorf nur noch 14 Vereine. Aus dem Osten Deutschlands sind nur noch Ex-Meister Luckenwalde und der KAV Mansfelder Land, der in diesem Jahr mit den ehemaligen Jenaern Mario Koch und Toni Bernhardt antreten wird, im Oberhaus vertreten. Interessant dürfte in dieser Hinsicht sein, wie der Antrag des TuS Adelhausen beschieden wird, der in der 1.Liga die Reduzierung der Quote auf vier deutsche Athleten fordert. Bisher musste jede Mannschaft pro Kampf fünf deutsche Sportler in der Aufstellung haben. Für die zweiten Ligen dürfte es in diese Hinsicht keine Veränderungen geben.

Für den Greizer Ringer-Präsidenten Thomas Fähndrich ist die neunte Teilnahme an der jährlichen Bundesligatagung mit einer Ehrung verbunden. Erstmals kann er die Auszeichnung für den Staffelsieg in der 2.Bundesliga Nord entgegennehmen. Nach dem Einzug ins Halbfinale der deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2001 ist der vorjährige Staffelsieg einer der größten Erfolge des Greizer Ringkampfsportes nach der Wende. Bereits in den Jahren 1994 und 1995 gelang den Greizer Ringern der Staffelsieg in der 2.Liga.
Jüngster Greizer Ringernachwuchs in Apolda am Start

In Apolda kommt es am Sonnabend zu einem Nachwuchsturnier im freien Ringkampf an dem auch der RSV Rotation Greiz teilnehmen wird. Startberechtigt sind Sportler der Altersklassen Jugend D (Geburtsjahrgänge 2004 und 2005) und E (Geburtsjahrgang 2006 und jünger) sowie die weiblichen Schüler der Geburtsjahrgänge 2002 und jünger.

Erhard Schmelzer @27.02.2014

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