Greizer Ringerreserve nach 12 Jahren wieder in Regionalliga

Trainer Tino Hempel, RSV Rotation Greiz
Trainer Tino Hempel, RSV Rotation Greiz

Zweite Greizer Ringermannschaft startet wieder in der dritthöchsten deutschen Leistungsklasse

GREIZ. Nach 12 Jahren ist es wieder so weit. Die zweite Greizer Ringermannschaft startet in der dritthöchsten deutschen Leistungsklasse des Deutschen Ringer-Bundes, der Regionalliga Mitteldeutschland. Tino Hempel, Vizepräsident des RSV und Trainer der Bundesligamannschaft, gab bei der Ligatagung der mitteldeutschen Vereine in Werdau die Meldung des RSV Rotation Greiz ab. Für die Saison 2015 haben insgesamt neun Vereine aus den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Berlin gemeldet. Neben den Greizern sind das der RC Germania Potsdam, Luftfahrt Berlin, die Kampfgemeinschaft Frankfurt/Eisenhüttenstadt, RV Eichenkranz Lugau, SV Auerbach, sowie die zweiten Vertretungen der Zweitbundesligisten Pausa/Plauen und Thalheim. Die Heimkämpfe werden zum größten Teil als Vorkämpfe für die Zweitligakämpfe in der neuen Sporthalle in Greiz-Aubachtal durchgeführt.

Der Aufstieg in die Regionalliga kommt nicht überraschend. In den letzten vier Jahren erkämpfte die zweite Greizer Mannschaft dreimal den ersten Platz in der Thüringenliga. Im letzten Jahr wurde sogar die zum ersten Mal zusammen mit der Sachsenliga ausgetragene gemeinsame Endrunde siegreich beendet. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht,“ begründete Tino Hempel, der zusammen mit Mannschaftsleiter Hans-Peter Zipfel den Verein vertrat, die Aufstiegsentscheidung. „Wir haben nicht wenige jugendliche Nachwuchssportler, die an den Sportschulen in Jena und Leipzig leistungssportlich trainieren. Für diese Sportler ist bei ihrem Weg in die erste Mannschaft die Regionalliga der richtige Leistungstest.“ In der Regionalliga wird nach den gleichen Regeln und in den gleichen Gewichtsklassen wie in der Bundesliga gekämpft. Während in den Landesligen Thüringens und Sachsens in acht Gewichtsklassen gekämpft wurde, müssen in der Regionalliga zehn Sportler antreten. Mit punktuellen Verstärkungen für den Kader ist also zu rechnen.

Erhard Schmelzer @10.03.2015

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