Silas WarmuthSilas Warmuth

In Luckenwalde findet seit Jahren eines der am stärksten besetzten internationalen Turniere in Deutschland statt:
Der Internationale Brandenburg-Cup der U17 im freien Stil. Meist starten die deutschen Spitzenringer dieser Altersklasse fast geschlossen in Brandenburg, dazu nutzen viele ausländische Sportler den Wettkampf zum internationalen Vergleich. Auch in diesem Jahr waren Freistilringer aus acht Nationen am Start.
Der RSV Rotation Greiz konnte vor zwei Jahren durch Paul Müller im 92 kg-Limit den Klassensieger stellen, diesmal startete der lange verletzte Silas Warmuth in der Gewichtsklasse 60 kg. Der Greizer Sportschüler hatte sich bei der Thüringer Meisterschaft im Januar in Greiz mit drei Siegen ins Finale gekämpft, in dem er allerdings verletzt aufgeben musste. In Luckenwalde, wo er 21 Gegner hatte, bestritt er erstmals wieder einen Wettkampf, nachdem er in den Osterferien wieder mit dem Mattentraining begonnen hatte. Nach einer Niederlage gegen einen lettischen Sportler gelangen ihm zwei Siege gegen einen Sportler aus Hof und seinem Trainingspartner Tamino Wagenknecht aus Apolda.
Den Schlusspunkt setzt mit einem Blitzsieg der sowohl technisch als auch körperlich weit überlegene alte und neue deutsche Meister Mark Barnowski aus Nürnberg.
Der Nürnberger gewann auch ungefährdet in Luckenwalde und dürfte den Startplatz bei der EM sicher haben. Der Greizer wurde als bestplatziertester Thüringer Neunter.

Bericht: Erhard Schmelzer
Foto: Konstanze Warmuth