Tino Hempel wieder Trainer der Greizer Bundesligaringer

Trainer Tino Hempel
Trainer Tino Hempel

Die Greizer Ringermannschaft wird mit Trainer Tino Hempel in die nächste Bundesligasaison gehen.

GREIZ. Der 1969 geborene Bernsgrüner betreute bereits von 1997 bis 2003 die Greizer Mannschaft, die 1999 in die 1.Bundesliga aufstieg. Damals gelang ihm der Spagat, sowohl die Mannschaft als Trainer zu betreuen, als auch als Wettkämpfer im griechisch-römischen Stil selbst auf die Matte zu gehen. Nach dem Rückzug aus der 1.Bundesliga 2003 wurde die Trainertätigkeit von Falk Schlehahn, der im April 2013 nach zehnjähriger erfolgreicher Tätigkeit von seinem Amt als Trainer im Männerbereich zurücktrat übernommen.

Der Vorstand des RSV Rotation Greiz möchte sich an dieser Stelle für die erfolgreiche Arbeit und den unermüdlichen Einsatz im Männerbereich über ein ganzes Dezennium herzlich bedanken. Schlehahns Nachfolger wird sein Vorgänger sein. Tino Hempel, der 1978 am Stützpunkt Bernsgrün, der damaligen BSG Chemie Pausa bei Theo Baumann mit dem Ringen begann und später unter die Fittiche von Günter Volkmar kam, arbeitet nun wieder mit der Greizer Männermannschaft. Hempel kann auf eine erfolgreiche Karriere im griechisch-römischen Stil zurückblicken. Von 1983 bis 1990 trainierte er beim Sportclub Motor Zella-Mehlis und wurde während dieser Zeit 5mal DDR-Meister bei Schülern, Jugend und Junioren. Bei der Jugend-EM belegte er 5. und 6. Plätze, bei der Junioren-WM in Budapest 1988 wurde er Vierter.

Zweimal konnte er DDR-Meistertitel bei den Männer erringen. Bei den letzten Titelkämpfen im Dezember 1989 in Frankfurt/Oder wurde er zudem als bester Techniker ausgezeichnet, worüber er besonders stolz war. Nach der Wende rang er zwei Jahre in der 1.Bundesliga bei Hösbach Damm und danach 3 Jahre im nahen Schaafheim, wo er ebenfalls als Trainer tätig war, bevor es ihm 1997 wieder in die vogtländische Heimat zog. Sein größter Erfolg mit der Greizer Mannschaft, neben dem Aufstieg in die 1.Bundesliga, datiert aus dem Jahr 2001, als die damalige Greizer Mannschaft ins Halbfinale der deutschen Mannschaftsmeisterschaft vorstieß und erst am späteren Meister KSV Aalen scheiterte. Die von Hempel trainierten Teams zeichneten vor allem ihre kämpferischen und konditionellen Stärken aus. Getreu seinem Motto. Kämpfen, nie aufgeben, wird er auch in Greiz arbeiten. Bereits am nächsten Freitag beginnt die heiße Phase der Vorbereitung mit einem dreitätigen Lehrgang in Mömbris-Königshofen.

Erhard Schmelzer @24.06.2013

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