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Saisoneröffnung in der Greizer Ringerhalle

Saisoneröffnung in der Greizer Ringerhalle

Der Georgier Rashad Orujevi, hier im roten Trikot in der letzten Woche bei seinem 19:2 Sieg gegen den Saatländer Gleb Titov wird in Greiz im dritten Kampf im blauen Gäsettrikot starten. Foto: KG Baienfurt

Der Auswärtssieg der Greizer Ringer im ersten Bundesligakampf der Saison n Urloffen hat im Ringerdeutschland für Aufsehen gesorgt. Nach dem 17:6 Erfolg in Südbaden reist nun ein Gegner aus Oberschwaben an. Schon in der Bundesligasaison 2023 traf der RSV Rotation Greiz auf die KG Baienfurt/Ravensburg. Nach dem Sieg in Greiz unterlagen die Vogtländer ca. 30 Kilometer entfernt vom Bodensee15:16. Seitdem hat sich vieles verändert. Beide Teams stiegen in die 2.Bundesliga ab, kämpfen aber nun wieder in der neustrukturierten Eliteliga. Beim ersten Saisonkampf in Baienfurt kamen die Saarländer von Hüttigweiler gehörig unter die Räder. Die Gastgeber siegten 22:5 und reisen nun sehr selbstbewusst nach dreijähriger Pause wieder einmal nach Greiz. Von den Greizer Kämpfern in Baienfurt von 2023 stehen nur noch Lucas Kahnt und Nikolay Grahmez im Team. Doch auch das Gästeteam hat sich sehr verändert. Bereits in den Vorjahren kamen mit den Moldawiern Daniel Cataraga (gegen Hüttigweiler in der 86 kg -Klasse) und in der 97 kg-Klasse und Radu Lefter zwei europäische Spitzenringer in den Süden Deutschlands. Cataraga war früher U23-Weltmeister und Lefter in diesem Jahr Fünfter bei der EM und bringt Bundesligaerfahrung aus Witten mit. Markus Bohmeier, der 1. Vorstand und sportliche Leiter von Baienfurt sieht seine Mannschaft nicht als Außenseiter im Greizer Hexenkessel: „Nach dem Ausscheiden von Victor Ciobanu durch eine Sperre des internationalen Verbandes und dem Wegfall der Punktewertung mussten wir uns – obwohl wir uns als Ausbildungsverein sehen – gezielt verstärken um in der neustrukturierten Bundesliga konkurrenzfähig zu bleiben. Es ist ein Wahnsinn wie einige Vereine aufrüsten. Auch wir haben fünf Neuzugängen im Team.“ Drei davon standen in der Vorwoche auf der Matte. Den nachhaltigsten Eindruck hinterließen die beiden leichtesten Sportler. Im Auftaktkampf dürfte der Armenier Norik Harutyanyan antreten. Der Armenier ist der jüngere Bruder des bei Köllerbach aktiven Europameisters Arsen Harutyanyan. Der Georgier Raschad Orujevi kämpft in Gewichtsklasse 66 kg. In dieser Woche trainiert er in Urloffen mit Sakit Guliyev, dem Gegner unseres Murad Mammadov. Der dritte eingesetzte Neuzugang Fernando Mahmoud (75 kg/f) war im Vorjahr in Werdau in der Regionalliga aktiv. Er stammt aus Berlin, trainiert in Heidelberg und ist Medaillengewinner bei der U 20.
In Greiz haben sich nicht nur die Sportler auf den ersten Heimkampf vorbereitet, das Ziel heißt: Heimsieg. Trainer Tino Hempel wird auf der Grundlage der erfolgreichen Mannschaft von Urloffen ein kampfstarkes Team auf die Waage bringen. RSV-Präsident Thomas Fähndrich bedankt sich bei den vielen fleißigen Helfern, die in der Saisonvorbereitung hervorragende Arbeit geleistet haben: „Die Kämpfe in Greiz werden wieder zu einem sportlichen Höhepunkt in der Region werden, der wieder viele Sportinteressierte anzieht. Auch weiter entfernt lebende Ringkampfanhänger haben ihr Kommen angesagt. Falls ein neuer Bundesliga-Saisonrekord aufgestellt werden sollte, tippe ich auf die Halle in Aubachtal. Unsere beiden Teams treffen auf sehr starke Gegner. Auch in der Oberliga, in der es ab 17:30 Uhr gegen den unglaublich starken Regionalligaabsteiger RV Eichenkranz Lugau geht, treffen unsere Ringer auf erfahrene Gegner, die schon viele schwierige Situationen überstanden haben.“
Der Hauptkampf gegen die KG Baienfurt/Ravensburg wird 19:30 Uhr angepfiffen. Bereits ab 19:00 Uhr startet die offizielle Saisoneröffnung mit Ehrungen und Vorstellung der Mannschaften. Die Kapazität der Halle ist begrenzt. Zeitiges Kommen sichert gute Plätze. Das gegenüberliegende Parkhaus kann leider nicht genutzt werden. Speisen und Getränke stehen auch in dieser Saison in der gewohnten Qualität reichlich zur Verfügung. Der RSV Rotation Greiz wünscht allen Besuchern einen erlebnisreichen Kampfabend.

Erhard Schmelzer

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