beim 16. Kongress für Orthopädie & Sportorthopädie im Bio-Seehotel Zeulenroda
Im Rahmen des 16. Kongresses für Orthopädie und Sportorthopädie im Bio-Seehotel Zeulenroda bekamen die Ringerinnen und Ringer des RSV Rotation Greiz am 15.08. die besondere Gelegenheit, mit zwei ganz Großen des deutschen Ringsports auf die Matte zu gehen: Frank Stäbler, dreifacher Weltmeister, und Aline Rotter-Focken, Olympiasiegerin von Tokio 2021.
Das Training fand als sportlicher Höhepunkt des Kongressprogramms statt und stellte eine Verbindung zwischen praktischer Sportmedizin und gelebter Leistungskultur her. Schon bei der Erwärmung sorgten die beiden Weltklasseathleten mit abwechslungsreichen Übungen für volle Aufmerksamkeit nicht nur bei den RSV-Sportlern, sondern auch bei den Kongressteilnehmern, die das Training interessiert bekleideten.
Im technischen Teil standen grundlegende und fortgeschrittene Elemente im Fokus: Von präziser Beinarbeit über verschiedene Griffansätze bis hin zu taktischen Übergängen in den Boden zeigten Frank und Aline ihr Können. Besonders wertvoll war die individuelle Betreuung: Die beiden Champions nahmen sich viel Zeit, um die jungen Greizer Ringer zu korrigieren, anzuleiten und mit wertvollen Tipps zu unterstützen.
Ein zentrales Anliegen war es, die Brücke zwischen Spitzensport und Gesundheit zu schlagen. Beide betonten die Bedeutung von Prävention, mentaler Stärke und gezieltem Training, um Verletzungen vorzubeugen und langfristig erfolgreich zu sein Themen, die perfekt zum Kongressinhalt passten.
Zum Abschluss gaben Frank Stäbler und Aline Rotter-Focken persönliche Einblicke in ihre Karrieren, sprachen über Rückschläge und Motivation und ermutigten die jungen Sportlerinnen und Sportler des RSV Rotation Greiz, ihre eigenen Ziele mit Leidenschaft und Disziplin zu verfolgen.
Das gemeinsame Training wurde nicht nur für die Greizer Ringer zu einem unvergesslichen Erlebnis, sondern auch für die Kongressteilnehmer zu einem inspirierenden Beispiel, wie eng sportliche Spitzenleistungen, medizinisches Wissen und Nachwuchsförderung miteinander verbunden sind.
Bericht: Dirk Jung
Fotos: Konstanze Warmuth

