Faszination Ringen

Eyleen Sewina unterliegt Finalistin

Eyleen Sewina: Bei Vizeeuropameisterin geht es im Leistungssport zielgerichtet weiter

Eyleen Sewina

Zum Auftakt der Ringer-Weltmeisterschaften in Oslo unterlag Eyleen Sewina Irina Ringaci aus Moldawien mit 0:11. Insgesamt starteten 19 Frauen in der Gewichtsklasse bis 65 kg. Für die Sportlerin des RSV Rotation Greiz war es der erste Start bei einer Frauen-WM. Die Moldawierin Ringaci ist erst zwanzig Jahre alt und brachte das Kunststück fertig in diesem Jahr sowohl bei den Juniorinnen, der Altersklasse U 23 und bei den Frauen Europameisterin zu werden. Die Qualifikation für Olympia verpasste sie ganz knapp. Trotzdem schien Eyleen Sewina nicht chancenlos. Zwar erhielt sie Mitte der ersten Hälfte eine 30-Sekunden-Strafe, verpasste aber danach eine 2:0 Führung nur ganz knapp. Eine Schleuder der Moldawierin am Mattenrand brachte dann kurz vor der Pause den 0:5 Rückstand und eine Vorentscheidung. Nach einem Beinangriff und zwei Bodentechniken musste sich die Deutsche mit 0:11 geschlagen geben.
Die Moldwierin erreichte mit zwei weiteren Siegen den Finalkampf. Dadurch erhält Eyleen Sewina die Chance am Mittwoch in der Hoffnungsrunde weiter zu kämpfen. Erste Gegnerin wird die erfahrene Schwedin Malin Mattsson sein. Diese ist bereits 33 Jahre alt und qualifizierte sich 2016 für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Ihr größter Erfolg war der Gewinn von WM-Bronze 2017. Die Siegerin des Matches Sewina – Mattsson trifft im Kampf um WM-Bronze auf die Bulgarin Mimi Nikolova.

Erhard Schmelzer

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