Saisonabschluss der Greizer Nachwuchsringer

Medaillen für alle in Zella-Mehlis
Die erfolgreichen Greizer Nachwuchsringer in Zella-Mehlis mit ihrem Trainer Andreas Mattern (links) und Kampfrichter Siegfried Lippke. Foto: Erhard Schmelzer

GREIZ. In der letzten Woche vor den Sommerferien fand im Nachwuchsbereich des RSV Rotation Greiz der Saisonabschluss statt. Wie schon zu einer schönen Tradition geworden, lud Jugendtrainer Andreas Mattern, unterstützt vom Trainerkollegen Siegfried Lippke alle Jugendringer des Vereins zu einer kleinen Feier mit Spaß und Spiel in die Jahnturnhalle ein. Für gesunde Getränke war auch gesorgt. Und der gute Geist der Jugendabteilung, Klaus Kießling, der immer zur Stelle ist, wenn Not am Mann ist, hatte den Rost angeworfen und für knusprige Roster gesorgt. Bereits eine Woche vorher begann die Trainingsstunde ausnahmsweise mit einem Besuch einer Eisdiele. Die Nachwuchsringer des RSV Rotation Greiz hatten auch allen Grund zum Feiern. Wie im Vorjahr war der RSV Rotation Greiz bei den Thüringer Einzelmeisterschaften wieder erfolgreichster Verein. Mit 50 Startern wurden 274 Punkte erkämpft.

Zweiter wurde wie im Vorjahr des AV Jugendkraft/Concordia Zella-Mehlis (48/254) vor Jena (39/221), Sömmerda (33/180), Apolda (22/114) und Altenburg (20/109). Während die Greizer in der letzten Saison in beiden Stilarten siegten, wurden sie diesmal sowohl im freien als auch im griechisch-römischen Ringkampf Zweiter. Im Freistil siegte Jena mit 5 Punkten Vorsprung, während in der anderen Stilart Zella-Mehlis die Nase um vier Punkten vorn hatte. Ursachen waren neben verstärkten Anstrengungen der Gegner auch zahlreiche Ausfälle bei RSV-Sportlern, die zum gewissen Teil mehr auf Krankheiten als auf Verletzungen zurückzuführen waren. Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften, die man besser als ostdeutsche Titelkämpfe bezeichnen sollte, starteten im Jahre 2013 insgesamt 78 Vereine aus dem Raum zwischen Aue und Rostock. Greiz belegte hier mit 22 Sportlern und 91 Punkten einen hervorragenden 7.Rang.

Sieger wurde der Stützpunkt Frankfurt/Oder (59/201) vor Thalheim (39/155), Luftfahrt Berlin (32/127), Werdau (30/124), Zella-Mehlis (33/95) und Lugau (21/95). Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass alle außer Lugau vor Greiz platzierten Mannschaften sehr viele Aktive bei den weiblichen Altersklassen an den Start brachten. Der RSV konnte hier nur zwei Sportlerinnen auf die Matte bringen. Bei einer alleinigen Wertung des männlichen Bereiches wäre Greiz viel weiter oben gestanden. Besonders zu erwähnen wäre noch, dass Vereine mit angeschlossenen Sportschulen wie Jena (8.Rang), Luckenwalde (9.Rang) und Leipzig (13.Rang) auf hintere Plätze verwiesen werden konnten. Der KSV Pausa kam auf Rang 12.

Sich auf den Erfolgen auszuruhen ist die Sache der Greizer Ringer nicht. Die nächste Saison beginnt schon in einigen Wochen. Jugendtrainer Andreas Mattern gab bei der Feier schon die Einladungen für das nächste Trainingslager, dass gemeinsam mit dem SV Lok am 17. und 18. August in Altenburg stattfinden wird aus.

Erhard Schmelzer @14.07.2013

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