RSV Rotation: Kann schon beim Thüringenderby der Staffelsieg gesichert werden?

2.Bundesliga Nord: AC Germania Artern gegen RSV Rotation Greiz 8:20
86Bkg Gr.-röm.: Michal Pietrzak, AC Germania Artern gegen Tom Linke (blaues Trikot), RSV Rotation Greiz 0:1/PS/4:5/06:00

Tabellenführer und Titelverteidiger RSV Rotation Greiz besitzt das Privileg noch zweimal zu Hause antreten zu können

GREIZ. Die Mannschaftskampfsaison der Ringer neigt sich ihrem Ende zu. Noch drei Kampftage stehen aus. Tabellenführer und Titelverteidiger RSV Rotation Greiz besitzt das Privileg, noch zweimal zu Hause antreten zu können. Nächster Gegner in der Sporthalle an der Eisbahn ist am Samstag – Kampfbeginn 19.30 Uhr – beim Thüringenderby der AC Germania Artern.
Eine Woche später geht es zum alten Rivalen nach Aue. Dieser Kampf beginnt bereits um 16 Uhr. Zum Saisonabschluss am 17. Dezember reist der KFC Leipzig an.

Die Greizer Zweitbundesligamannschaft hat bisher – trotz einiger hauptsächlich verletzungsbedingter Ausfälle – eine hervorragende Saison gerungen. Der Titelverteidiger liegt drei Runden vor Schluss in der Tabelle vier Punkte vor Markneukirchen und sechs vor dem KAV Mansfelder Land und Lübtheen. Nicht nur gegen Verfolger Markneukirchen (32:22) sondern gegen ausnahmslos alle Widersacher haben die Greizer ein positives direktes Punktverhältnis.
Wäre der Greizer Ringerverein am Ende der Saison mit einem dieser Teams punktgleich, würden sie vorn liegen.
Zur erstmaligen Titelverteidigung seit 1995 – damals war der TuS Jena der namhafteste Widersacher – fehlt den Greizern also nur noch ein Sieg.
Dieser soll nun schon am Samstag gegen den Tabellenneunten Artern eingefahren werden.
Die Mannschaft aus dem Norden Thüringens, die im Landesringerverband Sachsen-Anhalt organisiert ist, hat trotz weiterer Verstärkungen vor Saisonbeginn noch keine Bäume ausgerissen.
Das Team aus der alten Ringerhochburg Artern besteht vor allem aus Sportlern aus dem mitteldeutschen Raum, meist verstärkt durch vier EU-Sportler, aus Bulgarien, Tschechien und Polen.
Die Greizer gewannen den Vorkampf in der Unstruthalle mit 20:8, im Vorjahr hieß es in Greiz 16:11 für die Gastgeber.
Trotzdem sollte man die Nordthüringer, die erst die zweite Saison in der zweithöchsten deutschen Leistungsklasse kämpfen, nicht unterschätzen.
In den letzten Wochen konnten sich die Spitzenmannschaften Lübtheen (16:14) und Mansfelder Land (16:12) nur knapp gegen die kampfstarken Arterner durchsetzen.

Die Greizer Regionalligamannschaft empfängt ab 17.30 Uhr den Tabellenzweiten SV Luftfahrt Berlin.

Greizer Nachwuchs beim Sparkassenpokal in Jena

Am Sonntag steht mit dem Sparkassenpokal in Jena das letzte große Nachwuchsturnier des Jahres im freien Ringkampf auf dem Programm. 260 Sportlerinnen und Sportler aus Thüringen und hauptsächlich den umliegenden Bundesländern haben gemeldet. In diesem Jahr wird der Pokal in den Altersklassen der Jugend A, B, C und D sowie bei den weiblichen Schülern ausgerungen.
Dabei wird bereits nach den Altersklassen des Jahres 2017 gekämpft. Da bei der A-Jugend zusätzlich noch die Sportler der Geburtsjahrgänge 1999 startberechtigt sind, können auch die zweitligaerfahrenen Dustin Nürnberger, Abdul Galamatov und Joel Wrensch teilnehmen.
Der Greizer Ringerverein schnitt in den letzten Jahren immer sehr erfolgreich ab. 2011 und 2014 konnte sogar der Pokal gewonnen werden.

Erhard Schmelzer @01.12.2016

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