RSV Rotation: Jenny Hirsch verpasst Medaille bei deutscher Meisterschaft

Mitteldeutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend B und der Junioren
Jenny Hirsch (blaues Trikot) konnte bei den deutschen Meisterschaften ihre Medaillenchance nicht nutzen.

Bei den deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend blieben die sechs startenden Thüringer Mädchen ohne Medaillen – Jenny Hirsch vom RSV Rotation auf Platz 6

BÖNEN/GREIZ. Bei den deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend im Ringen blieben die sechs startenden Mädchen des Thüringer Ringerverbandes ohne Medaillen.
Neben der Fünftplatzierten Jill Niemandt vom KSC Apolda war auch bei Jenny Hirsch vom RSV Rotation Greiz mehr als der sechste Platz möglich.
Die bisher beste Platzierung von ihr bei nationalen Titelkämpfen war ein fünfter Rang 2014 in der Gewichtsklasse 43 kg.
Nun am Wochenende im nordrhein-westfälischen Bönen ging sie im 52 kg- Limit an den Start. Da insgesamt 126 junge Mädchen aus 14 Landesverbänden auf die Matten traten, kam es bei großen Starterfeldern zu interessanten Kämpfen.
So kämpften neben dem Mädchen aus Reudnitz weitere 18 junge Athletinnen in der gleichen Gewichtsklasse.
Die am Freitagabend beginnenden Vergleiche brachten zum Auftakt einen Schultersieg beim Stande von 10:0 gegen die Berlinerin Victoria Handtke.
In der zweiten Runde gelang nach Rückstand ein weiterer Schultererfolg über Dana Boris vom KSV Witten.
Auch Lisa Höflich vom Spessartverein KSV Bavaria Waldaschaff musste bei ihrer vorzeitigen 0:16 Niederlage die Überlegenheit der Jenaer Sportschülerin anerkennen.
Nach einer 2:16 Niederlage gegen Olivia Andrich von Luftfahrt Berlin kam es für Jenny Hirsch zum entscheidenden Kampf gegen Sina Moosmann aus dem südbadischen Tennenbronn, die die Berlinerin nach Punkten bezwungen hatte.
Die Aufgabe war schwer, schien aber schon kurz nach Kampfbeginn lösbar, als die Südbadenerin nach einem Kopf-Hüft-Schwung in der Brücke stand und für Jenny Hirsch ein Schultersieg so gut wie sicher schien.
Der Finaleinzug und damit mindestens die Silbermedaille schienen greifbar.
Doch die Schwester des vorjährigen Juniorenmeisters Timo Moosmann konnte sich aus der prekären Situation befreien und gewann am Ende mit 11:6.
Nun blieb nur noch der Kampf um Platz fünf, der gegen die Württembergerin Helene Kluge (RSV Benningen) deutlich verloren ging.

Die zweite Starterin aus Greiz, Lea Kuttkowski, startete in der 43 kg-Klasse, wo sie 15 Kontrahentinnen hatte.
Sie war vor allem gekommen, um Erfahrungen zu sammeln. Bei ihrer ersten Teilnahme an einer nationalen Meisterschaft konnte sie eine gewisse Nervosität nicht abstreifen und unterlag sowohl gegen Lea Köpfer aus dem südbadischen Weitenau-Wieslet und als auch gegen Ronja Rudnik (Preußen Berlin) entscheidend.

Erhard Schmelzer @28.03.2017

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