RSV Rotation: Greizer Ringer erkämpfen sieben Medaillen in Dresden

Greizer Ringer auch im griechisch-römischen Stil vorn
Ibrahim Galamatov, RSV Rotation Greiz

Die jungen Ringer des RSV Rotation waren die einzigen Vertreter aus Thüringen

DRESDEN/GREIZ. Das Hans-Wittwer-Gedenkturnier in Dresden mausert sich in den letzten Jahren immer mehr. Diesmal Jahr trafen sich 170 junge Freistilringer aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin zum Wettstreit um Medaillen und Platzierungen in den Altersklassen der Jugend B, C, D und E. Einzig teilnehmender Verein aus Thüringen war der RSV Rotation Greiz, der mit 10 Sportlern antrat und u.a. mit sieben erkämpften Medaillen in der Vereinswertung mit 36 Punkten unter 19 teilnehmenden Vereinen Rang 6 belegte.

Turniersieger wurde der Ringerverein Lugau (84 Punkte) vor Luftfahrt Berlin (83), Gastgeber Dresden-Mitte (67), Thalheim (55) und Preußen Berlin (53).

Von den drei B-Jugendlichen konnte Ibrahim Galamatov (38 kg), der alle seine Widersacher bezwang, die Goldmedaille in Empfang nehmen. Die größten Schwierigkeiten hatte er gegen späteren Dritten, den starken Lugauer Erik Negwer, der mit 18:13 bezwungen wurde.
Demgegenüber wurde der Zweite, der Berliner Felix Liedke, sicher mit 12:0 in die Schranken gewiesen.
Der in der 38 kg-Klasse zusammen mit Finn Zipfel kämpfende Sheyh Juschaev unterlag nach zwei Siegen im Poolfinale seinem tschetschenischen Landmann Askhab Aziev zwar auf Schultern, konnte aber den Kampf um Bronze gegen den Leipziger KFC-Starter Teetje Richter knapp mit 5:4 Punkten für sich entscheiden.
Finn Zipfel verpasste die Medaillenränge.

Die beiden jüngeren Juschaev-Brüder konnten bei der C-Jugend ebenfalls mit Medaillen nach Hause fahren. Shaid, der ältere der beiden, erreichte im 14-er Feld der 38 kg-Klasse mit fünf teilweise knappen Erfolgen den Finalkampf, den er aber beim Stande von 4:14 gegen den Berliner Luftfahrt-Ringer Lennart Nitsche auf Schulter verlor.
Eine Gewichtsklasse tiefer (34 kg/12 Starter) traten Schahrudi Juschaev und Pascal Hessel an. Während Pascal Hessel diesmal schon nach zwei Kämpfen die Segel streichen musste, wurde Schahrudi Juschaev mit drei Schultersiegen und einer Niederlage Zweiter im anderen Pool.
Mit einem 10:4 Sie über den Berliner Finn Rüdiger (SC Preußen) erkämpfte er sich die Bronzemedaille.

Eine Silber- und zwei Bronzemedaillen sicherten sich die drei D-Jugendlichen. Der Leichteste, Silas Warmuth (23 kg), konnte vier seiner fünf Kämpfe im nordischen Turnier gewinnen und holte Silber.
In der 31 kg-Klasse sicherte sich Leon Weller mit zwei Siegen und zwei Niederlagen die Bronzemedaille, was auch Shawn-Taylor Kaul (38 kg) im 38 kg-Limit gelang.

Für Bruno Rüger (E-Jugend/27 kg), dem Jüngsten im Team, war der Wettkampf einer der schwersten in seiner noch sehr kurzen Laufbahn. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen verpasste er mit Rang vier die Bronzemedaille knapp.

Erhard Schmelzer @10.11.2017

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