RSV Rotation fiebert Ringkampfsaison entgegen

2.Bundesliga Nord: RSV Rotation Greiz gegen FC Erzgebirge Aue endet 18:11
Trommler und Fans sind völlig außer Rand und Band.

Ringkampfsaison beginnt mit Thüringenderby bereits am 19. August in Greiz

GREIZ. Noch nie begann eine Ringkampfsaison so zeitig wie in diesem Jahr. Schon am 19. August wird der erste Kampftag in der zweithöchsten deutschen Liga angepfiffen. Nach dreijähriger Pause kommt es, bedingt durch das Ausscheiden des KSC Motor Jena im Jahre 2013 aus der 2. Bundesliga, nun wieder zum Thüringenderby gegen den Greizer Erzrivalen aus der Saalestadt. Und zu diesem Spitzenkampf kommt es bereits am ersten Kampftag.
Bedingt durch den zeitigen Saisonbeginn konnten die Verantwortlichen der fünf an den Kämpfen beteiligten ostdeutschen Landesverbände in diesem Jahr auf die ungeliebten Doppelkampfwochenenden verzichten.
Die erste Greizer Mannschaft kämpft jeweils am Sonnabend um 19.30 Uhr in Greiz-Aubachtal in der Sporthalle an der Eisbahn.
Der Sonntagnachmittag gehört in diesem Jahr auch bei den Ringkampfbegeisterten der Familie, wenn man von den zur dieser Zeit bereits im Internet lesbaren Ringkampfberichten absieht.
Grundsätzlich an jedem Kampftag wird um 17.30 Uhr ein Vorkampf mit der zweiten Greizer Vertretung angepfiffen.
Die Gegner heißen hier Thalheim II, Aue II, Werdau, Taucha, Pausa/Plauen III, Gelenau II, SAV Leipzig/KFC Leipzig II.
Die erste Greizer Mannschaft hat am 9. September und am 28. Oktober kampffrei.

Der RSV Rotation Greiz hat sich das Ziel gesetzt, die Endkämpfe um die ersten beiden Plätze zu erreichen. Einen Fehlstart mit einem verlorenen Heimkampf zu Saisonbeginn – wie in den letzten beiden Jahren – darf es deshalb diesmal bei den veränderten Rahmenbedingungen nicht geben.

In diesem Jahr sind nur noch zwei Ausländer pro Kampf startberechtigt. Die Greizer setzen dabei wieder auf den bewährten Vladimir Gotisan. Der Moldawier konnte seine Spitzenposition in der Bestenliste aus dem Jahr 2015 zwar nicht verteidigen, kam aber im Vorjahr mit 14 Siegen bei 14 Kämpfen hinter seinem führenden Vereinskollegen Martin Obst auf einen hervorragenden vierten Platz.
Ungeschlagen blieb im letzten Jahr auch Sebastian Jezierzanski. Auf diesen sympathischen Kämpfer aus Polen werden die Greizer Zuschauer in diesem Jahr vergeblich warten. Ihn zog es als Topzugang zum Bundesligisten ASV Urloffen nach Südbaden. Jezierzanski vermittelte seinen „Nachfolger“ selbst und der ist ein Hammer.
Der erfahrene Zbigniew Baranowski gilt als die Nummer Eins in unserem östlichen Nachbarland in der 86 kg-Klasse. Bei den Olympischen Spielen, als sich kein deutscher Freistilringer qualifizieren konnte, belegte er Rang zehn.
Bei den Europameisterschaften in diesem Jahr wurde er Fünfter. Beim Großen Preis von Polen vor 14 Tagen wurde er erst im Finale vom russischen Meister Valiev bezwungen.

Aber auch die Jenaer Kontrahenten haben sich qualitativ verstärkt. Neben den Mahmudov-Brüdern, der deutschen Vizemeister Aslan kam vom Erstligisten Aalen, der ehemalige Junioren-Dritte Norman war zuletzt in Gelenau aktiv, ist der tschechische Auswahlringer Peter Novak der Topzugang. Bei den diesjährigen Europameisterschaften bezwang der Prager den deutschen Ex-Europameister Pascal Eisele.

Beim Saisonauftakt in der Greizer Sporthalle kommt es also gleich zu einem besonderen Höhepunkt.

Erhard Schmelzer @25.07.2017

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