RSV Rotation: Am Samstag letzter Heimkampf

Regionalliga Mitteldeutschland: Ringerverein Eichenkranz 1908 Lugau gegen RSV Rotation Greiz endet 9:26
66kg Freistil: Tim Hamann, Ringerverein Eichenkranz 1908 Lugau gegen Abdul Galamatov (blaues Trikot), RSV Rotation Greiz - 0:4/TÜ/0:16/02:24

Im letzten Heimkampf vor der Endrunde trifft die Mannschaft der RSV Rotation Greiz auf Lugau

GREIZ. Nach dem 20:13 Sieg in Gelenau stehen die Greizer Ringer dicht vor dem Erreichen der Endrunde um die ostdeutsche Meisterschaft in der zweithöchsten Liga. Die Finalkämpfe der Regionalliga Mitteldeutschland beginnen am 25.November mit Heimkämpfen der beiden Ersten der Staffel A gegen die beiden Spitzenreiter der Staffel B.
Mit einem Sieg der Greizer am Samstag, dem 11.November, in der Sporthalle in Greiz –Aubachtal gegen den Ringerverein Eichenkranz Lugau kann der Greizer Ringerverein die Tickets für die aus vier Kämpfen bestehende Finalrunde buchen.

Bei einem Sieg über die Erzgebirger kann er nicht mehr vom zweiten Platz verdrängt werden.
Eine Woche später geht es dann in Thalheim beim Tabellendritten um den Staffelsieg.

Doch zuerst müssen die Lugauer bezwungen werden. Den Vorkampf im Erzgebirge entschieden die Greizer zwar deutlich für sich, doch mit der jungen Lugauer Mannschaft ist nicht zu spaßen.
Das Erzgebirgsderby gegen den Zweitbundesligaabsteiger Gelenau entschieden sie mit 16:12 für sich. Von den Aktivposten der Lugauer muss an erster Stelle der Modellathlet im Schwergewicht Alexander Tyschkowski genannt werden. Nachdem er die vorjährigen Meisterschaften wegen einer Verletzung verpasst hatte, erkämpfte der Junioren-EM-Starter von 2015 in diesem Jahr bei den deutschen Titelkämpfen der Männer mit Bronze erstmals eine Medaille.
In der Saisonbestenliste liegt der Lugauer gemeinsam mit dem Greizer Martin Obst auf Rang zwei, besser platziert ist nur der Markneukirchener Russe Valerij Borgoiakov, der allerdings einen Kampf mehr ausgetragen hat.

Seine zweite Meisterschaftsmedaille errang in diesem Jahr Tim Hamann, diesmal bei der A-Jugend. In der Rückrunde, wenn die Kämpfe in der 61 kg-Klasse im freien Stil ausgetragen werden, fühlt er sich besonders wohl.
Seit 2015 treffen die Greizer, ob nun mit der ersten oder der zweiten Mannschaft auf die RVE Lugau. Der Tscheche Libor Milichovsky wurde bisher nur von Sven Cammin bezwungen.
Gegen alle anderen Greizer gelangen dem tschechischen U 23-Auswahlringer dank seiner speziellen Wurftechniken Überlegenheitssiege, die schon nach wenigen Kampfsekunden feststanden.
Wie wird sich gegen diesen Gegner Abdul Galamatov aus der Affäre ziehen?
Der Mannschaftskampf beginnt wie üblich um 19.30 Uhr.
Diesmal finden sogar zwei Vorkämpfe statt. Bereits um 16.30 Uhr treffen Greiz II und Aue II aufeinander.

Um 17.30 Uhr stellt sich dann mit dem AC 1897 Werdau, der aktuelle Spitzenreiter in Greiz vor.

Der Vorkampf in Werdau konnten die Greizer mit 16:10 für sich entscheiden.

Wer wird Gegner der Greizer in der ersten Finalrunde sein?
Auf wen könnte der RSV Rotation Greiz in der ersten Finalrunde treffen? Welches Team wird sich zum Vorkampf am 25.November in Greiz vorstellen?
Wichtige Vorentscheidungen sind am letzten Samstag gefallen, als Luftfahrt Berlin erwartungsgemäß Germania Potsdam bezwang und sich die Kampfgemeinschaft Frankfurt an der Oder/Eisenhüttenstadt mit einem 21:14 gegen den KFC Leipzig die Tabellenführung eroberte.
Frankfurt hat seine Hauptrundenkämpfe abgeschlossen und hat damit die Teilnahme an der Finalrunde sicher.
Der Sieg gegen Leipzig war dabei aber nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis aussagt.
Der Leipziger Vertreter in der 57 kg-Klasse hatte 100 Gramm Übergewicht. Ein 18:17 für Leipzig wäre also durchaus möglich gewesen.
Die Frage, wer wird aus der Staffel B die Finalrunde erreichen und somit möglicher Gegner für Greiz oder Markneukirchen werden, wird erst mit dem allerletzten Kampf der Staffel B entschieden.
Am 18.November empfängt der KFC Leipzig den punktgleichen SV Luftfahrt Berlin.

Erhard Schmelzer @05.11.2017

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