Regionalliga Ringen: Niederlage in Frankfurt/Oder

Regionalliga Mannschaft RSV Rotation Greiz II
Regionalliga Mannschaft RSV Rotation Greiz II: v.l. hinten: Joel Wrensch, Norman Heisig, Hamsat Jushaev, Lucas Kahnt, Anton Golle und Dustin Nürnberger. vorn: Trainer Konstantin Sommer, Ron Watzek, Rasul Galamatov und Martin Zeuner

In der Regionalliga Ringen kam es zu folgendem Kampf: KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt– RSV Rotation Greiz II – 27:3

GREIZ. Am Doppelkampfwochenende gewann zwar die erste Greizer Ringermannschaft in der 2.Bundesliga beide Kämpfe, die zweite Vertretung hingegen musste zwei Niederlagen in der Regionalliga in Kauf nehmen.
Im Vorjahr bestritt das Greizer Reserveteam nach zwölfjähriger Pause erstmals wieder Kämpfe in der dritthöchsten deutschen Leistungsklasse. Ziel sollte es sein, den Sportlern, die zum Bundesligakader gehören, aber zeitweise nicht eingesetzt werden, Wettkampfmöglichkeiten zu bieten.

Außerdem sollten den Nachwuchssportlern, die zum Teil an den Sportschulen Jena und Leipzig trainieren, stärkere Wettkampfpartner als in der Thüringenliga geboten bekommen. Das ist sicher auch das Ziel von anderen Vereinen, allerdings wird dieser Weg im Bereich der Regionalliga Mitteldeutschland in Greiz am konsequentesten bestritten.
In dieser Liga stellt Greiz das mit Abstand jüngste Team. Dazu kam noch, dass durch Ausfälle in der ersten Mannschaft Sportler abgezogen werden mussten. So trat Joel Wrensch schon dreimal erfolgreich im Bundesligateam an.
Am Wochenende feierte nun mit dem siebzehnjährigen Eigengewächs Abdul Galamatov ein weiterer Nachwuchssportler, der im Vorjahr Erfahrungen in der „Zweiten“ im Mannschaftsringen sammelte, sein Bundesligadebüt und war mit seinen beiden Siegen gegen namhafte Gegner nicht unwesentlich an den Mannschaftssiegen beteiligt.

Unter diesen Bedingungen war gegen die Kampfgemeinschaft Frankfurt/Eisenhüttenstadt, die sich u. a. mit drei langjährigen Auswahlringern und einem weiteren Erstligakämpfer verstärkt hatte, kein Kraut gewachsen. Einziger Greizer Sieger bei der 3:27 Niederlage war Joel Wrensch (66 kg/f), der Roy Lehmann mit 10:0 bezwang.
Aber auch andere Sportler verdienen erwähnt zu werden. Mannschaftskapitän Martin Zeuner (86 kg/g) gab gegen den ehemaligen Olympiateilnehmer Markus Thätner nur fünf Punkte ab.
Ron Watzeck (75 kg/g) hielt gegen Erik Weiß, der zweimal in der Olympiaqualifikation eingesetzt wurde, fast fünf Minuten durch, bevor dessen 16:0 Abbruchsieg feststand.
Konstantin Sommer (75 kg/f) unterlag dem erstligaerfahrenen Marc Wentzke 1:2.
Im griechisch-römischen Stil hielten Norman Heisig (66 kg) gegen Florian Schuster und vor allem Dustin Nürnberger (61 kg) beim 2:4 gegen Jarod Budach die Niederlagen in Grenzen.
Nur die beiden Jüngsten, Rasul Galamatov (57 kg/f) und Anton Golle (86 kg/f) unterlagen weitaus erfahrenen Gegnern auf Schultern bzw. durch technische Überlegenheit.

Erhard Schmelzer @04.10.2016

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