Letzter Test beim Mitfavoriten Lübtheen

2.Bundesliga Nord: WKG Leipzig/Taucha gegen RSV Rotation Greiz endet 18:15
Radoslaw Kisiel (l.) und sein polnischer Landsmann Mateusz Bierzanowski werden auch in dieser Saison für den RSV Rotation Greiz auf die Matte gehen.

Drei Wochen vor dem Start der 2.Bundesliga probt der RSV Rotation Greiz noch einmal die Form seiner Sportler.

GREIZ. Die neue Bundesligasaison dürfte sehr interessant werden. Der Favoritenkreis scheint so groß wie nie zuvor, einen wirklichen Abstiegskandidaten konnten selbst Insider nicht nennen. Da wird es fast immer auf die Aufstellung und die Tagesform ankommen. Auch der Aufsteiger RV Lübtheen wird, obwohl die Mecklenburger erstmals in der Bundesliga kämpfen, zu den Favoriten um die vorderen Plätze im Jahr 2013 gezählt. Am Wochenende begeht nun die in der Nähe der Elbe gelegene Stadt, die es mit ihren Eingemeindungen gerade einmal auf 4600 Einwohner bringt, ihre 650 Jahrfeier.

Der Ringerverein wollte aus diesem Grunde den offiziellen Zweitligakampf vorzeitig bestreiten. Dazu kommt es nun zwar nicht, der RSV Rotation Greiz wird aber wie bereits vor 20 Jahren einen Freundschaftskampf austragen. Der Vergleichskampf findet am Sonnabend ab 18 Uhr auf dem Festplatz unter freiem Himmel statt. An Zuschauern wird es da auf keinen Fall mangeln. Für Greiz geht es darum einen letzten Test zu absolvieren und den gleichzeitig den Gegner unter die Lupe zu nehmen. Der Aufsteiger aus der Regionalliga hat sich mit acht teilweise hochkarätigen Sportlern für die neue Saison verstärkt. Im freien Stil kämpfen der Bulgare Mitko Asenov (früher Pausa/55 kg) und der Ex-Jenaer Sebastian Otto (84 kg). Bekanntester Lübtheener ist Dennis Langner, der das Kunststück fertig brachte, 2010 bei den deutschen Meisterschaften der Männer in beiden Stilarten die Silbermedaille für Rostock zu gewinnen.

In dieser Saison erhält er noch Verstärkung durch seinen ehemaligen Vereinskollegen Christian Nützmann. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz der beiden Dänen Frederik Bjerrehuuis und Anders Ekström, die früher ebenfalls für Rostock aktiv waren.
In letzter Zeit häuften sich die Fragen der Greizer Ringkampfanhänger nach Radoslaw Kisiel. Er wird zum Greizer Team in Lübtheen gehören und genau wie sein polnischer Landsmann Mateusz Bierzanowski auch in dieser Saison wieder für Greiz auf die Matte gehen.

Erhard Schmelzer @18.08.2013

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