Greizer Ringer zum Thüringenderby nach Artern

2.Bundesliga Nord: RSV Rotation Greiz gegen KAV Mansfelder Land 13 : 12
Mannschaft des RSV Rotation Greiz: v.l. Trainer Swen Lieberamm, Martin Obst, Brian Tewes, Tom Linke, Trainer Tino Hempel, Lukasz Konera, Toni Stade und Konstantin Sommer. vorn: Vladimir Codreanu, Daniel Sartakov, Vladimir Gotisan, Abdul Hadi Galamatov

Am Samstag fahren die Greizer Ringer zum Thüringenderby nach Artern

GREIZ. Beim RSV Rotation Greiz steht zur Zeit alles im Zeichen der Vorbereitung auf das 85-jährige Vereinsjubiläum, das am 15.Oktober bereits ab 16 Uhr in der Sporthalle Greiz-Aubachtal unter Beisein der Ringer früherer Generationen mit Welt- und Europameister Uwe Neupert an der Spitze begangen wird.

Danach kommt es dann zu den Spitzenkämpfen gegen Jena (Regionalliga ab 17.30 Uhr) und FC Erzgebirge Aue (2.Bundesliga 19.30 Uhr).

Vor den Feierlichkeiten müssen die Greizer Ringermannschaften aber noch jeweils eine Auswärtshürde überspringen. Die Zweitligamannschaft reist zum Thüringenderby nach Artern.
Das traditionsreiche Team aus Nordthüringen, das Mitglied des Landesverbandes Sachsen-Anhalt ist, kämpft erst das zweite Jahr in der 2.Bundesliga. Im Vorjahr konnte der Abstieg gerade noch vermieden werden.
Im zweiten Jahr hat sich das Team, das vor allem in der kleinen stimmungsvollen immer ausverkauften Halle eine Macht ist, weiter verstärkt. Das musste beim letzten Heimkampf der Arterner der RSK Gelenau schmerzhaft erleben.

Bei den Erzgebirgern hatten zwar zwei Sportler Übergewicht, so dass der Kampf gegen den Abstieg mit 40:0 für die Gastgeber in die Tabelle einging. Doch auch der Kampf auf der Matte fiel mit 22:14 deutlich für die Gastgeber aus. Der Greizer Mannschaft liegt das kampfstarke Team aus Artern mit ihren tschechischen Griechisch-Römisch-Spezialisten nicht so recht.
Im Vorjahr, als der RSV Staffelsieger wurde, hatten die Greizer selbst im Heimkampf mehr Probleme als erwartet, um mit 16:11 zum Sieg zu kommen. Trotzdem heißt die Zielstellung am Samstag, ab 19.30 Uhr im Arterner Haus der Ringer: Auswärtssieg!
Eine Woche später soll dann zu Hause gegen den direkten Konkurrenten Aue ein Platz in den Medaillenrängen erkämpft werden.

Regionalligateam bei Luftfahrt Berlin

Auch das Greizer Regionalligateam geht auf Reisen. Die wiederum umgestellte junge Mannschaft wird es schwer haben, gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus der Bundeshauptstadt, den SV Luftfahrt Berlin gut abzuschneiden. Die Berliner, zu denen nun wieder der den Greizer Zuschauern bestens bekannte Pole Adam Sobieraj zurückgekehrt ist, haben bisher nur eine Niederlage und zwar gegen Spitzenreiter KSC Motor Jena einstecken müssen.

Erhard Schmelzer @06.10.2016

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